Das Selfpublishing und der Buchhandel – was sich im letzten Jahr getan hat…

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Spubbles ist wieder auf der Leipziger Buchmesse unterwegs und auf Entdeckungstour: Was gibt es Neues im Bereich Selfpublishing? Was hat sich verändert, welche neuen Chancen gibt es und wo sind immer noch Defizite? Als erstes habe ich mir eine Veranstaltung von Books on Demand über das Thema „Selfpublishing und der Buchhandel. Herausforderungen und Chancen“ angesehen. Weiterlesen

Von Verlegern und Schwarzen Schafen

spb_Leipzig_ohneVerleger, das kommt von „vorlegen“… Ja, wir hören das während unseres Studiums oft genug und als Buchwissenschaftler und Buchhändler kennt man die Gepflogenheiten der Branche auch irgendwann. Trotzdem ärgern uns neben schlecht bezahlten Arbeitsverhältnissen auch unseriöse Verleger, mit denen es die Autoren schwer haben. Dass es auch anders geht, zeigt eine Münsteraner Initiative. Weiterlesen

Tipps rund um Verlag und Selfpublishing auf der Leipziger Buchmesse

Marisa Klein

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Auf der Leipziger Buchmesse 2015 war auch dieses Jahr Selfpublishing ein gefragtes Thema. Aus zahlreichen Vorträgen pickte ich mir einen heraus, um diesen Fragen nachzugehen: Warum finden manche Autoren keinen Verlag? Wenn man sich für das Self-Publishing entscheidet, worauf sollte man achten?

Die Veranstaltung „Selfpublishing oder Verlag?“ im autoren@leipzig-Forum fand in Form eines Vortrags von Wolfgang Tischer statt. Tischer gründete 1996 die Website literaturcafe.de und berät seit vielen Jahren Verlage, JournalistInnen und AutorInnen.

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Kommerzielle Plattformen – (k)ein Thema für uns?

So endlos und unüberschaubar unser Thema „Selfpublishing in der Wissenschaft“ auch ist, über eines waren wir uns ziemlich schnell einig: Mit Plattformen wie BoD, Kindle Direct Publishing und hausarbeiten.de brauchen wir uns gar nicht erst zu beschäftigen. Aus gegebenem (und ziemlich unerwartetem) Anlass standen wir allerdings plötzlich vor der Aufgabe, genau dazu eine Erklärung abzugeben. Eine, die irgendwie etwas reflektierter und ausführlicher klingt, als „Das hat ja nun wirklich nichts mit wissenschaftlichem Publizieren zu tun.“ Weiterlesen

Was vom Text übrig blieb

Felicitas Boos

Am vergangen Freitag begrüßten wir Buchwissenschaftler gespannt Germanisten zur gemeinsamen Diskussion zum Thema „Autorschaft“. Unser ausführlicher Austausch über die theoretischen Ansätze mit Timothy Attanucci und Studierenden seines Masterseminars zu diesem Thema sollte unseren Blick schärfen und uns als Ausgangspunkt für unsere kommende Arbeit an einer Theorie des heutigen selbstpublizierenden Autors dienen.

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Ein Abend im Pub

Sebastian Bröhm 

Kiljan stand an der Ecke und wartete. Ein sich stetig verdunkelnder Himmel schaute missmutig auf ihn herab. Es würde bald zu regnen beginnen. Sie waren zum Kaffee verabredet gewesen, doch sie hatte ihn kurzfristig auf den Abend vertröstet. Die Arbeit! Sie schrieb zu der Zeit an einem neuen Buch – und da ist man nicht immer ganz so flexibel, wie sie sich auszudrücken pflegte. Die Wolken sanken immer tiefer, wie ihm schien, und er hoffte, sie würde bald auftauchen. Ihm war kalt. Ein eisiger Wind blies durch die Straßen und kündigte den nahenden Winter an.

„Hallo, Kiljan!“ ertönte plötzlich eine Stimme hinter ihm. Er zuckte zusammen; er hatte sie nicht kommen hören. Weiterlesen

Ein Blick in die Praxis

Lukas Lieneke

Um einen Einblick in die Perspektive des wissenschaftlichen Autors zu erhalten, waren wir am 28.11.2014 zu Gast bei David Oels, seines Zeichens Buchwissenschaftler an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und unter anderem Betreiber der Seite sachbuchforschung.de. Dabei wurden neben den Ursprüngen des wissenschaftlichen Schreibens auch dessen Geschichte, Bedeutung und die Motive der Autoren thematisiert.

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Achtung Nonsens – Hat wissenschaftliches Selfpublishing ein Qualitätsproblem?

Lukas Lieneke

Viele Wissenschaftler hegen Vorbehalte gegenüber selbstpublizierten Artikeln und Forschungsergebnissen. Dies liegt unter anderem an der mangelnden Reputation, die in der Wissenschaft nicht unmaßgeblich mit dem Namen des publizierenden Verlags verknüpft ist. Erscheint ein Artikel in einem renommierten Fachverlag, wird ihm, unabhängig von seiner tatsächlichen Relevanz, ein höheres Maß an Bedeutung und wissenschaftlicher Qualität unterstellt, als dies beim Publizieren auf einer verlagsunabhängigen Plattform der Fall wäre. Denn von erstgenannten wird in der Regel ein kompetentes Lektorat und damit ein Qualitätsmerkmal erwartet, das bei unabhängigen Open Access-Zeitschriften in dieser Form nicht immer vorausgesetzt werden kann. Weiterlesen

Von Farben, Schriften und Gestaltungslinien

Tabita Hahn

In der Sitzung am 28. November haben wir nach einer kurzen Einführung in die Grundfunktionen von InDesign ein neues Cover für den Rundbrief des Zentralen Fachschaftenrats gestaltet.

In der kommenden Woche möchten wir das Cover eines belletristischen Romans gestalten. Daher haben wir vorab Cover von Selfpublishing-Romanen genauer betrachtet, von denen an dieser Stelle zwei Beispiele vorgestellt werden sollen:

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© AP-D-sign            © Andreas Adlon

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