Einfluss gleich Qualität?

Lukas Lieneke

Die Debatte um die Qualität von selbstpublizierter Literatur dürfte so alt sein wie das Selfpublishing selbst und wird trotzdem beständig weitergeführt, ohne zu einem befriedigenden Ergebnis zu kommen. Im Bereich der Belletristik bezieht sie sich in erster Linie auf Formalia wie Orthografie und Typografie, da sich hier die inhaltliche Qualität eines Textes oftmals einer objektiven Bewertung entzieht. Doch auch in der Wissenschaft ist es nicht immer einfach die Qualität eines Beitrags zu bemessen. Weiterlesen

Unterwegs mit der Zahlenachterbahn

Agata Gozdalska

Geschafft! Endlich ist sie da – unsere Midori! Nach Wochen der Vorbereitung konnten wir am Dienstag, den 09.12.2014 unser lang ersehntes und sorgfältig geplantes eBook Midori – Trug und Schein der Welt vorstellen. Unsere Aktionen starteten bereits in der Frühe: Werbung via Facebook sollte erste Aufmerksamkeit auf unsere Publikation ziehen. Dazu teilten wir den bereits vorbereiteten Werbetext mit angehängtem Link zur Amazon-Homepage mit unseren Freunden, in diversen Gruppen und damit hoffentlich mit der ganzen Welt. Parallel dazu hat jeder das eBook privat seinen Freunden, Bekannten und der Familie vorgestellt und zum Kauf angeregt. Weiter ging es ab 12 Uhr mit unserem Kuchenverkauf. Weiterlesen

Kuchen, Glühwein und ein eBook

August Werner

Yuki Mai hat einen ersten Zwischenstand übermittelt:

Am ersten Tag wurde unser eBook insgesamt 86 Mal gekauft und hat vier 5-Sterne-Rezensionen bekommen. Das katapultierte uns bis gestern Abend um 22 Uhr auf Amazon Bestseller-Rang #241. Im Ranking „Romane für Kinder und Jugendliche“ haben wir es bis auf Platz 8 geschafft. Schon abgefahren den Titel zwischen Harry Potter und anderen Longsellern zu sehen. Weiterlesen

Heureka! Ach nee, doch nich‘.

Wer Selfpublishing sagt, der meint Belletristik. Als wir im Frühjahr unser Projekt damit begannen, mit Fragen und Schlagwörtern um uns zu werfen, schien dies eine unausgesprochene Grundannahme. Sicher, in der Wahrnehmung eines Schriftstellers mag es überlebenswichtig sein, die Früchte seiner Arbeit rezipiert zu wissen. Aber für einen Wissenschaftler ist die Veröffentlichung von Ergebnissen in der Tat von existenzieller Bedeutung. Geforscht wird nicht unter der Käseglocke, Forschung ist immer ein Prozess im Austausch mit anderen. Müssten dann nicht die Algorithmen der Plattformen, auf denen sich die Amateur-Literaten vermehren wie Pilzkulturen, der ideale Nährboden sein für den wissenschaftlichen Diskurs?

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