Repositorien – Alles im Grünen Bereich?

Im Bereich Wissenschaft gibt es wohl kaum einen Veröffentlichungsweg, der dem Begriff „Selfpublishing“ besser gerecht werden kann, als die Selbstarchivierung. Der „Graue Weg“, die individuelle Selbstarchivierung auf der eigenen Homepage, kommt dem Aspekt der völlig unabhängigen und selbständigen Veröffentlichung dabei am nächsten. In puncto Reichweite lässt er jedoch stark zu wünschen übrig. Wesentlich vielversprechender sind dahingehend institutionell unterhaltene Dokumentenserver, sogenannte Repositorien. Diese sind, ebenso wie Open Access-Journals, eine Variante, auf dem „Grünen Weg“ zu publizieren. Weiterlesen

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Achtung Nonsens – Hat wissenschaftliches Selfpublishing ein Qualitätsproblem?

Lukas Lieneke

Viele Wissenschaftler hegen Vorbehalte gegenüber selbstpublizierten Artikeln und Forschungsergebnissen. Dies liegt unter anderem an der mangelnden Reputation, die in der Wissenschaft nicht unmaßgeblich mit dem Namen des publizierenden Verlags verknüpft ist. Erscheint ein Artikel in einem renommierten Fachverlag, wird ihm, unabhängig von seiner tatsächlichen Relevanz, ein höheres Maß an Bedeutung und wissenschaftlicher Qualität unterstellt, als dies beim Publizieren auf einer verlagsunabhängigen Plattform der Fall wäre. Denn von erstgenannten wird in der Regel ein kompetentes Lektorat und damit ein Qualitätsmerkmal erwartet, das bei unabhängigen Open Access-Zeitschriften in dieser Form nicht immer vorausgesetzt werden kann. Weiterlesen