„Raus aus der Unsichtbarkeit“ mit Emily Bold, Poppy J. Anderson und Hannah Kaiser

roh_04Ann-Christin Schulz

Am Messe-Samstag fand auf der kindle direct publishing-Bühne ein Autorengespräch zwischen Emily Bold, Poppy J. Anderson, Hannah Kaiser und der Moderatorin Marlene Schuheber statt. Die drei erfolgreichen Selfpublishing-Autorinnen erzählten von ihren Anfängen und welche Marketinginstrumente und -strategien sie verwenden, um sich selbst und ihren Büchern zu einem größeren Bekanntheitsgrad zu verhelfen. Sie sind durch die Veröffentlichungen ihrer Bücher mit kindle direct publishing (kdp) und Create Space bekannt geworden. Hannah Kaiser und Poppy J. Anderson schreiben Liebesromane, während Emily Bold auch noch historische Romane verfasst. Weiterlesen

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Wissenschaftsblogs – Echte Alternative oder bloße Zeitverschwendung?

Kürzlich wurde uns die Frage gestellt, ob wir eigentlich vorhätten, die Ergebnisse unseres Projektes irgendwie zu veröffentlichen. Eine etwas verwirrende Frage, wie wir fanden. Schließlich veröffentlichen wir sie doch schon die ganze Zeit. Hier so, auf dem Blog. Oder zählen Blogs etwa nicht als Kanal für wissenschaftliche Veröffentlichungen? Eine Frage, der wir dringend nachgehen mussten. Weiterlesen

Heureka! Ach nee, doch nich‘.

Wer Selfpublishing sagt, der meint Belletristik. Als wir im Frühjahr unser Projekt damit begannen, mit Fragen und Schlagwörtern um uns zu werfen, schien dies eine unausgesprochene Grundannahme. Sicher, in der Wahrnehmung eines Schriftstellers mag es überlebenswichtig sein, die Früchte seiner Arbeit rezipiert zu wissen. Aber für einen Wissenschaftler ist die Veröffentlichung von Ergebnissen in der Tat von existenzieller Bedeutung. Geforscht wird nicht unter der Käseglocke, Forschung ist immer ein Prozess im Austausch mit anderen. Müssten dann nicht die Algorithmen der Plattformen, auf denen sich die Amateur-Literaten vermehren wie Pilzkulturen, der ideale Nährboden sein für den wissenschaftlichen Diskurs?

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