Spubbles Quickies #86

Alle zwei Wochen haben wir für euch den kommentierten Rückblick: Was tut sich aktuell in der Branche? Heute mit Selfpublishing in den Medien, Selfpublishing-Auszeichnungen 2018, CreateSpace und BookRix …

Die Ungebundenen

Die Süddeutsche Zeitung nimmt mal wieder den Buchmarkt unter die Lupe und rückt dabei das Selfpublishing in den Vordergrund – die sogenannten ungebundenen AutorInnen. Das meint wohl vor allem, dass SelfpublisherInnen nicht an einen Verlag gebunden sind und ihre Bücher grundsätzlich frei und eigenständig veröffentlichen. Ansgar Warner fasst auf e-book-news.de den Beitrag zusammen, der sich vor allem auf die Selfpublishing-Studie von Matthias Matting bezieht. Ebenso widmet sich der Buchreport in einem Beitrag dem SZ-Artikel und hebt hervor, dass Selfpublishing eben nicht nur Schund sei und sich zunehmend professionalisiere und von Leserschwund keine Rede sein könne …

 

Selfpublishing-Awards 2018

Die Frankfurter Buchmesse rückt immer näher und das merkt man unter anderem an der Bekanntgabe der Long- und Shortlists verschiedenster Auszeichnungen. So stehen nun auch die FinalistInnen des Kindle Storyteller Awards fest: Ella Zeiss, Marcus Hünnebeck und Karolyn Ciseau haben sich gegen 1.200 Beiträge von deutschsprachigen AutorInnen aus 30 Ländern durchgesetzt. Die FinalistInnen wurden anhand von Verkaufszahlen, gelesenen Seiten und positiven Kundenbewertungen ausgewählt. Nun ist die Jury dran und wir sind gespannt! Für den Storyteller X Award stehen Isabel Hövels und Mike Schiffer, Lucy Blohm und Lemonbits im Finale.

Auch die Longlist des Deutschen Selfpublishingpreises steht. Aus dieser Liste wählt die Jury bis zum 25. September die Shortlist – und ab dann kann auch das Publikum für seine Favoriten abstimmen. In Sachen Beliebtheit steht der noch deutlich jüngere Selfpublishingpreis dem Kindle Storyteller Award in Nichts nach, es wurden um die 1.1000 Texte eingereicht.

 

Von CreateSpace zu KDP

Amazon schließt seine Print on Demand-Plattform CreateSpace und bittet die AutorInnen, nun auch zu Kindle Direct Publishing umzuziehen. Matthias Matting fasst zusammen, welche Konsequenzen das für SelfpublisherInnen hat und was genau zu tun ist. Obwohl das Honorar etwas sinken werde, mache der Umzug es den deutschen NutzerInnen etwas einfacher, da nun auch die deutschsprachige Oberfläche nutzbar sei und Verkaufszahlen auf einen Blick einsehbar werden.

 

Verkauf von BookRix besiegelt

Bastei Lübbe trennt sich von der Selfpublishing-Plattform BookRix und verkauft an Omega-Alpha SA, eine Firma mit Sitz in Luxemburg, die bisher nicht über eine eigene Website verfügt. Bastei Lübbe teilte jedoch mit, dass Omega-Alpha „als Gesellschaft zur Beteiligung an und Finanzierung von Unternehmen im Bereich digitaler Medien gegründet worden [sei].“ Die Trennung von BookRix ist Teil einer umfangreichen Sanierung von Bastei und nach eigenen Aussagen keineswegs ein Zeichen dafür, dass sich Selfpublishing nicht lohne. Es passt wohl nur nicht mehr so ganz zur Neupositionierung des Verlagshauses.

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