Schließt das Konzept des Selfpublishing das Kuratieren von Inhalten aus?

Im letzten Sommersemester beschäftigten wir uns in einem Seminar mit Michael Bhaskar, einem britischen Wissenschaftler und Verleger, und seinem Werk „The Content Machine. Towards a Theory of Publishing from the Printing Press to the digital Network.“[1] Bhaskar strebt in diesem Buch die Entwicklung einer Publishing-Theorie an. Spannend, aber er hat in diesem Jahr noch ein weiteres Buch veröffentlicht, das mein Interesse mehr erweckte. Ein Buch, das sich mit Kuration beschäftigt und dem Kuratieren von Inhalten – „Curation. The Power of Selection in a World of Excess.“[2]  Weiterlesen

Mybestseller – von den Niederlanden nach Deutschland, Frankreich und in die Türkei

Da wir gerne auch international denken, wollen wir heute im Bereich der Selfpublishing-Dienstleister über den deutschen Tellerrand hinaus schauen. Wirft man einen Blick auf den gesamten europäischen Markt, so kommt man am Unternehmen Mybestseller kaum vorbei. Ein Grund sich das niederländische Unternehmen genauer anzusehen.

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Autorenpseudonyme als Marketinginstrument – oder: Vom Mittel und Zweck, sich einen Namen zu machen

Lukas Lieneke

Pseudonyme dürften wahrscheinlich so alt sein, wie das Publizieren von Texten selbst. Nicht nur bekannte Verlagsautorinnen und -autoren wie J. K. Rowling, Stephen King oder John le Carré greifen zeitweise auf einen Künstlernamen zurück oder veröffentlichen sogar ausschließlich unter Pseudonym. Auch im Selfpublishing sind fiktive Autorennamen gang und gäbe und oft – je nach Genre – sogar eher die Regel als eine Ausnahme. Und das oft aus gutem Grund, denn ein gutes Pseudonym kann bei der Vermarktung eines Buches kleine Wunder bewirken und stellt für Selfpublisher außerdem ein kostengünstiges Instrument der Selbstvermarktung dar. Weiterlesen

Stefan Frädrich: „Verlage müssen einfach viele Dinge beachten und wenn ich mal schnell ein Buch rausbringen möchte, dann kann Selfpublishing das ermöglichen“

Fabienne Franz

Nachdem wir euch gestern den Motivationsratgeber des renommierten Trainers und Autors Stefan Frädrich vorgestellt haben, gibt es heute das Interview mit ihm zu lesen! Beispielsweise erläutert er uns, warum er sich, trotz vorheriger Veröffentlichungen im Verlag, für sein Buch „AC/DC und das erste Mal“ für den Weg des Selfpublishing entschieden hat.

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Fundstück: „AC/DC und das erste Mal“

Fabienne Franz

Sind wir mal ehrlich: Wer wäre bei dem Titel nicht hängen geblieben? Was zunächst auch der Titel eines Jugendromans aus den Achtzigern sein könnte, entpuppt sich jedoch als Motivationsratgeber eines renommierten Trainers. Der Autor Stefan Frädrich ist promovierter Arzt und seit über zehn Jahren als einer der erfolgreichsten Trainer Deutschlands tätig. Weiterlesen

Storywunder auf dem Prüfstand – Meinungen und Eindrücke aus der Beta-Phase

Marisa Klein

Pünktlich zur Frankfurter Buchmesse hat der Oetinger-Ableger Storydocks die neue Publishing-Plattform Storywunder präsentiert. Die Plattform soll ein Treffpunkt für Storytelling-Experten, Illustratoren, Dienstleister und sonstige kreative Köpfe sein. „Connecting Creatives – Publishing Professionals“ ist der Slogan, der ziemlich vielversprechend klingt. Ich habe mir das mal genauer angesehen. Hilfestellung bekam ich dabei von Texter Sebastian Masur, der mir seine ersten Eindrücke und Einschätzungen über Storywunder mitteilte. Weiterlesen