Ein Blick in die Praxis

Lukas Lieneke

Um einen Einblick in die Perspektive des wissenschaftlichen Autors zu erhalten, waren wir am 28.11.2014 zu Gast bei David Oels, seines Zeichens Buchwissenschaftler an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und unter anderem Betreiber der Seite sachbuchforschung.de. Dabei wurden neben den Ursprüngen des wissenschaftlichen Schreibens auch dessen Geschichte, Bedeutung und die Motive der Autoren thematisiert.

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Open Access als Geschäftsmodell

Lukas Lieneke

Die Idee des Selfpublishing gehört zu den bedeutendsten Publikationswegen im Bereich des Open Access. Unter der glamourösen Bezeichnung »Goldener Weg« verbirgt sich im Open Access-Jargon die Erstveröffentlichung wissenschaftlicher Inhalte in einem elektronischen Medium durch den jeweiligen Autoren – quasi der Inbegriff des Selfpublishing. Doch mittlerweile haben auch die Verlage das mögliche Potential des Open Access für sich entdeckt und ihre Schlüsse daraus gezogen. Weiterlesen

Fanfiction, wo Spock und Harry sich die Hand reichen können

In der Sitzung vom 14. November 2014 fand das erste Treffen in der Kleingruppe SP & Fanfiction, geführt von Laura Papenberg und Jan Eglmaier, statt. In dieser Sitzung gaben wir einen Einblick in die Fanfictionscene inklusive einiger Begriffserklärungen und einiger Fanfiction, welche Welten zusammen bringt, wie die Welt von Harry Potter und Star Trek.

Das erste Ereignis in der Sitzung war eine Mindmap über Fanfiction, die jeder für sich erstellte. Unterschiedliche Ergebnisse kamen, es wurde diskutiert und wir beschlossen die Mindmap während des Projektes weiter zu führen. Einige konnten sich dabei recht wenig unter Fanfiction vorstellen, manche hatten eine gute Ahnung. Weiterlesen

Heureka! Ach nee, doch nich‘.

Wer Selfpublishing sagt, der meint Belletristik. Als wir im Frühjahr unser Projekt damit begannen, mit Fragen und Schlagwörtern um uns zu werfen, schien dies eine unausgesprochene Grundannahme. Sicher, in der Wahrnehmung eines Schriftstellers mag es überlebenswichtig sein, die Früchte seiner Arbeit rezipiert zu wissen. Aber für einen Wissenschaftler ist die Veröffentlichung von Ergebnissen in der Tat von existenzieller Bedeutung. Geforscht wird nicht unter der Käseglocke, Forschung ist immer ein Prozess im Austausch mit anderen. Müssten dann nicht die Algorithmen der Plattformen, auf denen sich die Amateur-Literaten vermehren wie Pilzkulturen, der ideale Nährboden sein für den wissenschaftlichen Diskurs?

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Der Autor, der große Unbekannte

Leonie Höckbert

Mit dem Begriff „Autor“ gehen wir heute so selbstverständlich um, dass es zunächst unnötig erscheint, nach seiner Bedeutung zu fragen. Doch manchmal ist es für die tiefere Auseinandersetzung mit einem Thema hilfreich, wenn nicht gar notwendig, einen Schritt zurück zu treten und den eigenen Definitionshorizont eines als bekannt vorausgesetzten Begriffs zu betrachten.

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