2017 – das Jahr der Selfpublisher?

Marisa Klein

2016 blickte Matthias Matting in die „Glaskugel“ und prognostizierte (zugegeben nicht ganz ernst gemeinte) Neuerungen für das Selfpublishing. In seinem Jahresrückblick stellte er dann fest, dass seine Erfolgsquote bei beeindruckenden 0 Prozent lag, was durchaus honoriert werden sollte. So kam kein Selfpublishing-Titel auf Platz 1 der Spiegelbestseller-Liste, das Ghostwriting als Servicepaket von Selfpublishing-Dienstleistern hat sich nicht durchgesetzt und die FAZ ist immer noch nicht sonderlich begeistern von den Selbstverlegern. Wenn auch amüsant zu lesen, möchte ich nun selbst einen kleinen, weniger ironischen Blick in die Selfpublishing-Glaskugel werfen. Wird 2017 das Jahr für Selfpublisher? Weiterlesen

Communities und Selfpublisher

Selfpublishing und Online-Leben scheinen sich kaum noch trennen zu lassen. Auch, weil das Internet den Austausch mit Lesern und anderen Autoren, beispielsweise durch Online Communities und soziale Netzwerke, möglich macht. Wenn wir über Qualität im Selfpublishing reden wollen, dann muss der Gedanke der interaktiven, internetbasierten, virtuellen Community folglich miteinbezogen werden. Warum? Weil der aktive Austausch mit Dritten (egal welche Funktion diese haben) die Werke der Selfpublisher beeinflussen.

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Fanfiction verlegen – Potential eines populären Genres für die Buchbranche

Ein Gastbeitrag von Lisa Spägele

Fanfiction ist zwar kein Phänomen der Neuzeit, allerdings gewinnt es mit Hilfe von Plattformen wie Wattpad und Fanfiction.de in den letzten Jahren immer mehr Aufmerksamkeit, so auch im Bereich des Selfpublishings. Deswegen habe ich mich in meiner Bachelorarbeit mit dem Thema Fanfiction verlegen – Potential eines populären Genres für die Buchbranche auseinandergesetzt und untersucht, welchen Nutzen Fanfiction für Verlage haben könnte und ob es einen einfachen Weg gibt Fanfiction zu verwerten, denn nicht immer ist das Urheberrecht klar definiert. Weiterlesen