Aus der Redaktion

Das Projekt Spubbles, das sind nicht nur sechs mehr oder weniger unabhängig voneinander mit Forschung und Lehre herumexperimentierende Kleingruppen. Auch das Blog selbst, auf dem wir auf unterschiedliche Weise davon berichten, was wir tun und wie, ist Teil des Experiments. Von Anfang an war klar, dass wir – als Projekt, aber auch als Studierende der Buchwissenschaft – erreichen wollen, dass auch anderswo über uns gesprochen wird. Nur, wie stellt man das eigentlich an? Weiterlesen

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Ein fanfictionales Dekameron – Im Gespräch mit einer FF-Schreiberin

Samuel Kerber

Hoch lohten die Flammen des Lagerfeuers, das wir im örtlichen Kulturcafé entzündet hatten und eng hafteten unsere Augen an dem neuen Gesicht in unserer eingeschworenen Mitte: Larissa, oder Blaetterwind, wie ihr Pseudonym lautete, schrieb Fan Fiction und lugte neugierig zurück: „Nun, was soll ich euch erzählen?“

Fragend blickten wir uns an. Viele Mythen und Geschichten rankten sich um diese scheuen Wesen, aber nun saß sie leibhaftig vor uns und war keine 14-jährige Teenagerin.

Als sie unsere zurückhaltende Vorsicht bemerkte, nippte sie noch einmal an ihrer Limo, lehnte sich nach vorne und begann zu erzählen: Weiterlesen

Ein Blick in die Praxis

Lukas Lieneke

Um einen Einblick in die Perspektive des wissenschaftlichen Autors zu erhalten, waren wir am 28.11.2014 zu Gast bei David Oels, seines Zeichens Buchwissenschaftler an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und unter anderem Betreiber der Seite sachbuchforschung.de. Dabei wurden neben den Ursprüngen des wissenschaftlichen Schreibens auch dessen Geschichte, Bedeutung und die Motive der Autoren thematisiert.

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Selfpublishing in der Wissenschaft: Was bisher geschah …

Selfpublishing scheint auf den ersten Blick auch jenseits der Belletristik attraktiv zu sein: Jeder Wissenschaftler kann seine Forschungsergebnisse zügig veröffentlichen, ohne sich bei Verlagen durch langwierige und teilweise fragwürdig argumentierende Entscheidungsprozesse quälen zu müssen. Um beurteilen zu können, inwiefern sich diese Methode durchsetzen kann, haben wir in den bisherigen Sitzungen untersucht, welche Erwartungen und Anforderungen überhaupt an wissenschaftliche Publikationen gestellt werden. Weiterlesen

Schattenbibliotheken heute – von der Unerlässlichkeit für Wissenschaftler zur Piraterie durch Jedermann

Ann-Christin Schulz

Im digitalen Zeitalter sind sie ein mehr schlecht als recht gewahrtes Geheimnis. Für die Uneingeweihten: Schattenbibliotheken sind Datenbanken, die Links zu Filehostern bereitstellen. Dort finden sich wissenschaftliche Literatur, Belletristik, Hörbücher – sehr viel was es auf dem Buchmarkt zu kaufen gibt, aber auch das, was der Zensur zum Opfer fiel. Weiterlesen

Fanfiction, wo Spock und Harry sich die Hand reichen können

In der Sitzung vom 14. November 2014 fand das erste Treffen in der Kleingruppe SP & Fanfiction, geführt von Laura Papenberg und Jan Eglmaier, statt. In dieser Sitzung gaben wir einen Einblick in die Fanfictionscene inklusive einiger Begriffserklärungen und einiger Fanfiction, welche Welten zusammen bringt, wie die Welt von Harry Potter und Star Trek.

Das erste Ereignis in der Sitzung war eine Mindmap über Fanfiction, die jeder für sich erstellte. Unterschiedliche Ergebnisse kamen, es wurde diskutiert und wir beschlossen die Mindmap während des Projektes weiter zu führen. Einige konnten sich dabei recht wenig unter Fanfiction vorstellen, manche hatten eine gute Ahnung. Weiterlesen

Der Autor, der große Unbekannte

Leonie Höckbert

Mit dem Begriff „Autor“ gehen wir heute so selbstverständlich um, dass es zunächst unnötig erscheint, nach seiner Bedeutung zu fragen. Doch manchmal ist es für die tiefere Auseinandersetzung mit einem Thema hilfreich, wenn nicht gar notwendig, einen Schritt zurück zu treten und den eigenen Definitionshorizont eines als bekannt vorausgesetzten Begriffs zu betrachten.

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