Spubbles Quickies #56

Alle zwei Wochen haben wir für euch den kommentierten Rückblick: Was tut sich aktuell in der Branche? Heute mit einem Veto, „Selfpublishing meets Buchhandel“, Facebook-Kommentatoren und dem Kampf gegen e-Book Piraterie… Weiterlesen

„Der digitale Buchmarkt ist mehr als fünf Prozent“

Am 13. und 14. Juni fanden die diesjährigen Buchtage in Berlin statt. Unter dem Motto „Werte – Wandel – Verantwortung“ gab es viele interessante Vorträge und Diskussionen. Am 14. Juni war zudem die Jahrestagung der IG Digital (ehemals AKEP). Im Rahmen dieser Jahrestagung habe ich mir den Vortrag „Der digitale Buchmarkt ist mehr als fünf Prozent“ angehört, eine Veranstaltung der Peergroup Markt und Marketing der IG Digital gemeinsam mit der GfK. Weiterlesen

Die Verkehrsordnung des deutschen Buchhandels – auch für Selfpublisher ein Blick wert

Der deutsche Buchmarkt hebt sich durch spezielle Branchenvereinbarungen von Buchmärkten in anderen Ländern ab. Diese sind vor allem durch den geschichtlichen Hintergrund geprägt, wie die Kleinstaaterei, das traditionelle Kommissionsgeschäft und die Notwendigkeit der Buchmessen, um bei verschiedensten Währungen überhaupt Geschäfte betreiben zu können. Wie in jedem Geschäftsbetrieb wurden Regelungen erforderlich, die über das allgemeine Handelsgesetz hinausgehen. Diese Regelungen nennt man heute die Branchenvereinbarungen.

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Das Produkt Wissen – Wirtschafts- oder Kulturgut?

Österreich droht kulturelle Verarmung“, mahnte der Börsenverein des Deutschen Buchhandels am 11. Juni in seiner Stellungnahme zur geplanten Urheberrechtsnovelle der Österreichischen Regierung. Beim buchreport ist gar von der „Enteignung der Wissenschaftsverlage“ die Rede. Kein Wunder, dass die Branche in Angst und Schrecken versetzt wird – schließlich lässt die Österreichische Regierung mit ihrem Gesetzentwurf die ökonomischen Interessen der Verlage deutlich hinter die der Nutzer zurücktreten. Ein Bekenntnis zu Wissenschaft und Forschung, um das auch hierzulande seit Jahren von Seiten der Wissenschaft gerungen wird … Weiterlesen

Der Selfpublisher und die Buchpreisbindung – Freund oder Feind?

Marisa Klein

Neuerdings sind e-Books laut EU-Gesetzgebung keine „physischen Kulturgüter“ mehr. Sie werden nur noch als Dienstleistungen angesehen und haben daher keinen Anspruch auf einen verminderten Mehrwertsteuersatz.[1] Interessanterweise gilt für sie aber dennoch die Buchpreisbindung, da sie Bücher „reproduzieren und substituieren“[2]. Was bedeutet das für Selfpublisher? Und gilt die Buchpreisbindung eigentlich für Selfpublisher?

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