Spubbles Quickies #54

Alle zwei Wochen haben wir für euch den kommentierten Rückblick: Was tut sich aktuell in der Branche? Heute mit dem Urheberrecht, dem Storyteller Award, dem Tod des Autors und Fanfiction … Weiterlesen

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Was ich zum Plagiat noch sagen möchte …

Ein Kommentar zu den aktuellen Plagiatsvorwürfen im Selfpublishing

Plagiate sind ein Thema, das uns – sowohl als Studierende als auch als spubblizisten – häufig beschäftigt. Im Studium kriegt man geradezu eingehämmert, dass jedes Zitat ausreichend gekennzeichnet werden muss, bloß nicht auch nur annähernd abschreiben. Im Selfpublishing ist bzw. sollte es eigentlich ein ungeschriebenes Gesetzt sein, nichts zu kopieren. Gerade häufen sich aber wieder Berichterstattungen, dass einige Selfpublisher das nicht ganz so genau nehmen. Eine Frechheit, finde ich! Weiterlesen

Sind Selfpublishing-Autoren richtige Autoren?

Anna-Carina Blessmann

Mit der steigenden Wichtigkeit des Selfpublishings (SP) ändern sich auch vermeintlich feste Begrifflichkeiten der Literatur- und Buchwissenschaft: Die klassische Definition, nach der der SP-Autor Risiko und Kos­ten von Herstellung und Vertrieb seines (haptischen) Buches selbst trägt, andererseits aber unabhängig ist und den möglichen Gewinn nicht mit einem Verlag teilen muss[1], scheint in Zeiten der Verbreitung von Inhalten im Internet (z. B. via KDP, BoD, epubli etc.) unvollständig zu sein. Kann bei­spielsweise Fanfiction auch als SP bezeichnet werden?

Auch der Begriff des „Autors“ unterlag einem Wandel vom Autor als Individuum in der Antike [2], über die Funktion als bloßer Vermittler im Mittelalter, zum Geniegedanken im 18. Jhdt. und wieder zur Degradierung als Textvermittler im Poststrukturalismus.[3] Grei­fen also bestehende Autorschafts-Theorien auch im SP noch oder bedarf es gar einer neuen?

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