Spubbles Quickies #20

Alle zwei Wochen haben wir für euch den kommentierten Rückblick: Was tut sich aktuell in der Branche? Heute mit Fingerübungen, neuen Fragen und Entwicklungen …

Abgeschrieben – aus Versehen!

Ohje, da hat wohl jemand die copy-paste-Methode angewendet, wenn auch auf etwas altmodische Weise: Die Selfpublisherin Katja Piel hat in ihrem neuen Buch „Alles begann mit dir“ abgeschrieben. Der Plagiats-Fall ist klar, aufgedeckt durch eine Rezension bei Amazon. Dann wurden Vorwürfe bei Twitter und Facebook laut und schließlich kam die Stellungnahme der Autorin, nachzulesen auf Indie-Publishing. Piel schreibt, sie habe das Manuskript in 30 Jahre alten Unterlagen gefunden, sich in dieses verliebt und es schlussendlich veröffentlicht. Dass es sich um etwas Abgeschriebenes handelt, will sie nicht mehr gewusst haben. Sie habe damals nämlich viele Fingerübungen auf ihrer neuen Schreibmaschine gemacht und dabei teilweise abgeschrieben, teilweise aber auch eigene Manuskripte verfasst. Dann wurden die Übungen auch noch schlecht beschriftet und nun dachte sie wohl, es handle sich um ein eigenes Manuskript. Selfpublishing-Kollegin Emily Bold sagte dazu: „[…] ich muss sagen, dass mich diese Erklärung echt schockiert. Glaubhaft finde ich sie nicht“ – da stimmen wir zu!

 

Umfrage zum Selfpublishing-Markt

Books on Demand hat sich vorgenommen, den internationalen Markt des Selfpublishing abzumessen und zu analysieren. Dafür startete der Dienstleister eine Umfrage in sieben europäischen Ländern, die neuerdings neben Selfpublishern erstmals auch Buchhändler und Leser erfassen soll. Bei der Befragung der Buchhändler soll es vor allem darum gehen, wie der Handel als Verkaufskanal für Bücher mit selbstpublizierten Titeln umgeht, wie hoch die Kundennachfrage ist und wo Verbesserungspotenziale liegen. Vielleicht bringt das neue Erkenntnisse, warum Selfpublishing und Buchhandel derzeit noch nicht reibungslos kooperieren. Interessant wird auch sein, wie sich die Selbstwahrnehmung der Selfpublisher entwickelt hat.

 

Der Blick in die Zukunft

Indie-Publishing befragt derzeit Experten nach Prognosen zur Entwicklung des Selfpublishing. Warum? Weil kaum ein Bereich der Buchbranche in den letzten Jahren so in die Höhe geschossen ist wie das Selfpublishing. Gerade das macht einen Blick in die Zukunft spannend – zugleich aber auch schwer. Dennoch trauen sich Tom van Endert (ruckzuckbuch), Gerd Robertz (BoD), Florian Geuppert (epubli), Juliane Reichwein (neobooks), Jördis Beatrix Schulz (tolino publishing), Christian Jünger (twentysix), Sönke Schulz (tredition), Gunnar Siewert (bookrix) und Matthias Matting (selfpublisherbibel) und geben Einblicke in ihre Visionen.

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