Ein Blick in die Praxis

Lukas Lieneke

Um einen Einblick in die Perspektive des wissenschaftlichen Autors zu erhalten, waren wir am 28.11.2014 zu Gast bei David Oels, seines Zeichens Buchwissenschaftler an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und unter anderem Betreiber der Seite sachbuchforschung.de. Dabei wurden neben den Ursprüngen des wissenschaftlichen Schreibens auch dessen Geschichte, Bedeutung und die Motive der Autoren thematisiert.

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Selfpublishing in der Wissenschaft: Was bisher geschah …

Selfpublishing scheint auf den ersten Blick auch jenseits der Belletristik attraktiv zu sein: Jeder Wissenschaftler kann seine Forschungsergebnisse zügig veröffentlichen, ohne sich bei Verlagen durch langwierige und teilweise fragwürdig argumentierende Entscheidungsprozesse quälen zu müssen. Um beurteilen zu können, inwiefern sich diese Methode durchsetzen kann, haben wir in den bisherigen Sitzungen untersucht, welche Erwartungen und Anforderungen überhaupt an wissenschaftliche Publikationen gestellt werden. Weiterlesen

Achtung Nonsens – Hat wissenschaftliches Selfpublishing ein Qualitätsproblem?

Lukas Lieneke

Viele Wissenschaftler hegen Vorbehalte gegenüber selbstpublizierten Artikeln und Forschungsergebnissen. Dies liegt unter anderem an der mangelnden Reputation, die in der Wissenschaft nicht unmaßgeblich mit dem Namen des publizierenden Verlags verknüpft ist. Erscheint ein Artikel in einem renommierten Fachverlag, wird ihm, unabhängig von seiner tatsächlichen Relevanz, ein höheres Maß an Bedeutung und wissenschaftlicher Qualität unterstellt, als dies beim Publizieren auf einer verlagsunabhängigen Plattform der Fall wäre. Denn von erstgenannten wird in der Regel ein kompetentes Lektorat und damit ein Qualitätsmerkmal erwartet, das bei unabhängigen Open Access-Zeitschriften in dieser Form nicht immer vorausgesetzt werden kann. Weiterlesen