Spubbles Quickies #6

Alle zwei Wochen haben wir für euch den kommentierten Rückblick: Was tut sich aktuell in der Branche? Heute mit weiteren Ergebnissen der Self-Publishing-Studie, der ersten Erscheinung des Indie-Katalogs sowie dem Self Publishing Award …

Alle ein Irrtum?

Vor zwei Wochen berichteten wir über das neue Bezahlmodell von Amazon, das Autoren nur noch pro gelesener Seite bezahlen will. Matthias Matting hat sich diesbezüglich nun geäußert und stellt heraus: „Wie Journalisten ihre Probleme auf Amazon übertragen (und warum sich alle irren)“. Denn das neue Modell bezieht sich keineswegs auf das komplette KDP-Programm, was einigen Medien so zu entnehmen war. Nur wer seine eBooks via KindleUnlimited verleiht, wird für diese Leihen ab 1. Juli nach Anzahl gelesener Seiten bezahlt. Matting zufolge beseitigt Amazon mit dieser Umstellung ein Qualitätsproblem. Werden Bücher gekauft, bleibt alles beim Alten.
Siehe dazu auch: Der neue Abrechnungs-Modus im Test.

 

Selfpublishing-Studie Teil 2

ist online und bringt Zahlen und Aussagen zu den Reizen von Veröffentlichungen in Verlagen oder im Ausland, eine Bewertung von e-Book-Distributoren sowie von Print on Demand-Anbietern mit sich. Außerdem werden KDP-Select und Tolino Media unter die Lupe genommen. Das sind einige neue Fragen, im Vergleich zur letzten Studie. Vieles ist aber auch gleich geblieben, beispielsweise die Anforderungen, die Autoren an ihre Dienstleister stellen.
Auch Teil 3 und Teil 4 sind schon veröffentlicht und zeigen, wie freie Autoren sich zunehmend professionalisieren. Außerdem widmen sie sich Themen wie Werbung, sozialen Netzwerken sowie Genres, Preisen und der Preisbindung.

 

Indie-Publishing

Vor einiger Zeit haben wir schon über die „Bühne für die Indies“ berichtet, einen Novitätenkatalog des Buchreports, der neben Kleinverlagen auch Selfpublisher listen soll. In der Herbstausgabe ist es nun endlich so weit, Selfpublisher bekommen ihren eigenen Schwerpunkt. Der Katalog wird kostenlos zum Download zur Verfügung gestellt und könnte möglicherweise dabei helfen, Selfpublisher im Buchhandel unterzubringen. Zudem gibt es eine neue Website: indie-publishing. Auf dieser werden aktuelle Themen und zentrale Entwicklungen auf dem Selfpublishing-Markt aufbereitet. Auch Kleinverlage finden weiterhin Beachtung. Laut Buchreport soll das Angebot Brücken bauen zwischen Indies, Buchhandlungen, Verlagen und sonstigen Multiplikatoren.

 

Der Self Publishing Award

Amazon hat eine Auszeichnung für Selfpublisher ins Leben gerufen. Der sogenannte Self Publishing Award ist mit 30 000 Euro dotiert. Bewerben können sich Autoren, die ihre Werke zwischen dem 1. Juli und dem 15. September als E-Book bei KDP auf den Markt bringen und mehr als 45 000 Wörter geschrieben haben. 10 000 Euro gibt es in Bar, die weiteren 20 000 in Form eines Amazon Marketing-Pakets. Besonders zudem: Bastei Lübbe wird das „Gewinner-Werk“ verlegen und in Deutschland vertreiben. Es wird also mal wieder damit geworben, das Buch endlich bei einem Verlag unterzubringen. Aber das Bargeld ist natürlich auch nicht schlecht.

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