Spubbles Quickies #5

Alle zwei Wochen haben wir für euch den kommentierten Rückblick: Was tut sich aktuell in der Branche? Heute mit einem neuen Modell von Amazon, Studien, Prognosen und Schätzungen …

PPP bei KDP

Laut thebookseller.com führt Amazon im Juli das pay per page read-Modell bei KDP ein, für die Autoren, die ihre Bücher bei Kindle Unlimited und Kindle Owners‘ Lending Library gelistet haben. Es geht also darum, dass der Autor für jede Seite, die der Leser liest, bezahlt wird und nicht mehr pro Ausleihe des Buches. Erstmal gilt dieses Modell allerdings nur in den USA und Großbritannien. Möglich, dass Deutschland nachzieht.

Auch Spiegel-Online berichtet über die neue Masche des Großkonzerns: „E-Book-Vergütungssystem: Amazon will Autoren nach gelesenen Seiten bezahlen

 

Erste Ergebnisse der SP-Studie 2015

Die Selfpublisherbibel veröffentlichte nun erste Zahlen und Auswertungen der großen Self-Publishing-Studie 2015.Die Teilnehmerzahl beläuft sich in diesem Jahr auf 906. Die ersten Auswertungen beziehen sich unter anderem auf Einnahmen, Form der Veröffentlichung und den Gründen für Self-Publishing. Besonders interessant ist zudem, dass über 80 % der Self-Publisher – bei den richtigen Bedingungen – zu einem Verlag gehen würden und 35 % schon mal ein Manuskript bei einem Verlag eingereicht haben.

 

Prognosen von BoD und Tredition

Um mal andere Stimmen als die des Selfpublishing-Papstes Matthias Matting zu vernehmen, fragte der Buchreport nun Gerd Robertz von Books on Demand sowie Sönke Schulz von Tredition nach Prognosen zum Selfpublishing-Markt. „250.000 Selfpublishing-Novitäten im Jahr 2017“ kommen da beispielsweise heraus. Oder auch ein jährliches Titel-Marktwachstum von 54 %. Und natürlich steigender Marktanteil. Die Zukunft scheint gesichert …

 

Schätzungen und Vergleiche

… haben zum einen der Buchreport und zum anderen *räusper* Matthias Matting vorgenommen. Der Buchreport fragt sich: Wie groß ist der Markt der Indies? Und vergleicht den deutschen Selfpublishing-Markt mit dem Wachstum in Großbritannien und den USA. Die Schätzungen sind alle sehr vage und haben laut Mattings Artikel einen Unsicherheitsfaktor von 30-50 %. Das hilft uns nicht unbedingt weiter. Aber wenn die USA und GB schon so euphorische Zahlen liefern, will man mitziehen. Nicht zu vergessen: Auch dort handelt es sich um Schätzungen und nicht um fundierte Marktdaten.

 

Stimmen aus GB und den USA

… gibt es derzeit viele. Hier eine kleine Linksammlung:

thebookseller.com: “E-book market share down slightly in 2015

How big is the market for self-published titles?

Data-Dancing: How big is self-publishing?

publishingperspectives.com: “Nielsen: Self-Publishing Now More Like Traditional Publishing

 

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Ein Kommentar zu “Spubbles Quickies #5

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