Spubbles Quickies #71

Alle zwei Wochen haben wir für euch den kommentierten Rückblick: Was tut sich aktuell in der Branche? Heute mit einer Kooperation, Pseudonymen, 20 Jahren BoD und neuen Buchcover-Trends…

Neue Chancen für Selfpublisher

… die gerne mal in einem Verlagsprogramm landen wollen. Denn neuerdings ist auch der Münchner Piper Verlag Kooperationspartner der Selfpublishing-Plattform neobooks. Droemer Knaur, Rowohlt, Kiepenheuer & Witsch und andere sind schon länger mit im Boot. Die Verlage können durch die eingestellten Manuskripte bei neobooks stöbern und so neue Autoren akquirieren. Direkt zum Start der Kooperation gab es auch schon eine Entdeckung und Piper nimmt die (bisherige) Selfpublisherin Marie Enters unter Vertrag.

 

Der Autor und sein Pseudonym

Brauchen Selfpublisher ein Pseudonym? Dieser Frage widmete sich auf unserem Blog schon Lukas Lieneke, nun hat sich der Autor Marcus Johanus dem Thema gewidmet. Johanus meint: Pseudonyme seien durchaus sinnvoll, wenn es um das Thema Autorenname als Marke gehe – da das Pseudonym beispielsweise dem Genre angepasst werden könne, sei es ein super Marketinginstrument und könne eine eigene Identität schaffen, die wiederum zur Marke werden könne. Bevor man sich einen neuen Namen gibt, sollte man jedoch über die verschiedenen Formen des Pseudonyms nachdenken – offen oder geschlossen. Beim offenen wird der „richtige“ Name dahinter nicht verschwiegen und die Autoren gehen offen damit um, ein Pseudonym zu verwenden. Das geschlossene ist hingegen ein Künstlername, der die wahre Identität seines Trägers verborgen hält.

 

20 Jahre BoD

2018 feiert der Dienstleister Books on Demand sein 20-jähriges Bestehen und lässt nicht nur die Korken knallen, sondern gleich auch ein paar neue Unternehmens-Zahlen vom Stapel: Aktuell gibt es bei BoD mehr als 3,6 Millionen druckbare Titel. Davon sind mehr als 80.000 Selfpublishing-Titel, die im Buchhandel verfügbar sind. Dazu kommen über 60.000 lieferbare eBooks und das alles geschaffen von mehr als 40.000 Autoren, die ihre Bücher über BoD veröffentlichen. Und es ist kein Ende in Sicht – BoD konnte bereits mehr als 2.500 Verlage als Publikations- und Distributionspartner gewinnen. Hier zeigt sich deutlich, dass das Selfpublishing und auch das Print on Demand-Angebot rasant gestiegen sind und immer noch nicht stagnieren.

 

Neues Jahr, neue Cover

Und natürlich geht eine Diskussion auch 2018 weiter – die, über Buchcover! In der Selfpublishingbibel fasst 99designs – ein Online-Marktplatz für Grafikdesign, der freie Designer mit Unternehmen oder auch Selfpublishern zusammen bringt –, die aktuellen Cover-Trends für dieses Jahr zusammen. Und auch die Selfpublisher, die ihre Cover lieber selbst gestalten, sollten mal einen Blick auf die folgenden Liste werfen, denn das können Cover 2018…

  • Minimalismus
  • 70er und 80er Stil
  • Fette Typo
  • Handzeichnungen
  • Millennial Pink
  • Collagen
  • hochwertige Finishes
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