Spubbles Quickies #72

Alle zwei Wochen haben wir für euch den kommentierten Rückblick: Was tut sich aktuell in der Branche? Heute mit Abzockern, eBook-Flatrates, Digitalem und Fantastischem …

Mieses Spiel mit hoffnungsvollen Autoren

Matthias Matting widmete sich Anfang Februar dem Thema Druckkostenzuschussverlage und wie diese hoffnungsvolle Autoren abzocken. Diese „Verlage“ verlangen viel Geld von Autoren, um deren Buch zu veröffentlichen, bieten im Gegenzug jedoch so gut wie keine weiteren Service-Leistungen an, wie z. B. ein Lektorat. Wertschätzung oder gar Honorar für die Autoren? Fehlanzeige! Und das selbe Werk anschließend bei einem richtigen Verlag veröffentlichen ist dann auch nicht mehr drin. Doch Matting zeigt auf, wie man auch als unerfahrener Autor Druckkostenzuschussverlage erkennen kann und welche Alternativen es gibt. Das Selfpublishing ist dabei natürlich auch eine Alternative, wenn man unbedingt veröffentlichen will.

 

All you can read

Flatrates für digitale Inhalte sind schon längst in unserer Gesellschaft angekommen – vor allem bei Musik, Filmen und Serien wollen viele Konsumenten nicht mehr auf den all you can-Genuss verzichten. Unternehmen wie Netflix und Spotify gehören hier derzeit zu den Big Playern. Aber warum hört man so wenig über digitale Lese-Flatrates? Es gibt sie, so viel steht schon mal fest. Allerdings hinkt die Buchbranche noch etwas hinterher und der große Durchbruch blieb bisher aus. In der Selfpublisherbibel findet ihr nun die größten all you can read-Anbieter – darunter zum Beispiel tolino select, skoobe oder die Onleihe – und erfahrt, was sie so können. Nützlich sind hier auch die Tipps für Selfpublisher, die ihre Bücher gerne zum Verleihen anbieten möchten.

 

IG Digital stellt Umfrageergebnisse vor

Die Interessengruppe (IG) Digital des Börsenverein des Deutschen Buchhandels hat auf der future!publish im Januar die Ergebnisse ihrer Umfrage zu digitalen Umsätzen und Vertriebswegen vorgestellt. Ein Grund für die großflächige Umfrage ist die Annahme, dass Verlage einen nicht unwesentlichen Umsatz auf digitalem Wege generieren. An der Umfrage nahmen 226 Mitgliedsverlage des Börsenvereins teil und die Ergebnisse sprechen für sich:

  • Große Verlage erwirtschaften im Schnitt 12,5 Prozent ihrer Umsätze mit digitalen Produkten
  • Mehr als zwei Drittel der Verlage sind auf digitalen Plattformen präsent
  • Verlage erwirtschaften rund ein Drittel ihrer Gesamtumsätze über digitale Vertriebswege

 

Fantasy ≠ Fantasy

Lukas Lieneke hat sich für spubbles schon ausführlich dem Fanatsy-Genre auseinandergesetzt, ein Genre, dass sich sowohl bei Lesern als auch bei Selfpublishern großer Beliebtheit erfreut. Doch Fantasy ist nicht gleich Fantasy, denn so wie es auch bei vielen anderen Genres mehrere Ausformungen gibt, finden sich auch im Fantasy-Bereich viele Subgenres: Zum Beispiel High Fantasy, Historical Fantasy, Romantasy oder Urban Fantasy. Books on Demand versucht sich an einer Auffächerung und erklärt, woran man erkennt, in welcher Welt man sich gerade befindet.

Ein Kommentar zu “Spubbles Quickies #72

  1. Pingback: Nachrichten aus dem Bereich Selfpublishing die 72. bei Spubbles 2.0 – Paula Grimms Schreibwerkstatt!

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