Spubbles Quickies #44

Alle zwei Wochen haben wir für euch den kommentierten Rückblick: Was tut sich aktuell in der Branche? Heute mit der Tolino Allianz, einem Blick auf 2016 und Risiken, die sich lohnen …

Telekom geht, Kobo kommt

Überraschende Neuigkeiten gibt es zu Beginn des neuen Jahres von der Tolino Allianz: Die Telekom geht. Die Tolino Allianz verliert damit ihren Technologie-Partner. Übernehmen soll Kobo, ein e-Book-Spezialist der inzwischen unter dem Dach des japanischen E-Commerce-Giganten Rakuten steht. Die Übernahme der Produktbereiche „eReading Service“ sowie „eBook Lesegeräte“ wurde bereits beim Bundeskartellamt angemeldet. Was bedeuten diese Veränderungen nun für die Tolino Lesegeräte und die Selfpublishing-Plattform Tolino Media? Vorerst wird sich wohl nichts ändern. Zunächst muss noch das Bundeskartellamt seine Zustimmung für den Wechsel des Technologiepartners innerhalb der Tolino Allianz geben und die Tolino Geräte werden im Handel bleiben. Kobo vertreibt bereits eigene Geräte in Deutschland, bisher mit mäßigem Erfolg. Die Bekanntheit der Tolino-Geräte könnte sich das Unternehmen nun zu Nutzen machen. Mit Kobo Wirting Life betreibt Rakuten ebenfalls schon länger ein eigenes Selfpublishing-Portal. Auf dem deutschen Markt findet dieses Angebot bisher allerdings wenig Beachtung. Vielleicht steht nun ein Zusammenschluss mit Tolino Media bevor?

 

Jahresrückblick 2016

Matthias Matting blickt zurück ins Jahr 2016, resümiert und vergleicht seine Vorhersagen mit dem, was wirklich auf dem Selfpublishing-Markt im vergangenen Jahr passiert ist. Die Top-Themen: Verlage und Selfpublishing, e-Book-Flatrates, Selfpublishing-Dienstleister und die Beliebtheit des Selfpublishing. Die wichtigsten Veränderungen: Der Dienstleister Monsenstein & Vannerdat ist im Sommer in Konkurs gegangen, Aldi hat einen e-Book-Shop gestartet, die Buchpreisbindung gilt nun auch explizit für e-Books, Neobooks und KDP machen jetzt auch Taschenbücher und Lyx Storyboard ging in Bookrix auf. Wir sind gespannt, was 2017 den Selfpublishing-Markt umtreiben wird!

 

Wenn sich das Risiko lohnt

Spiegel Online widmete sich auch mal wieder dem Selfpublishing und interviewte eine junge Autorin. Melisa Schwermer spricht über das Risiko, alle Kosten selbst zu tragen und die Vorteile, alles selbst in der Hand zu haben. Zwei Faktoren, die jeder Selfpublisher für sich abwägen muss. Für den ein oder anderen, wie Schwermer beispielsweise, lohnt sich das Risiko: Sie stand im November auf Platz 1 der Kindle-eBook-Charts.

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Ein Kommentar zu “Spubbles Quickies #44

  1. Pingback: Nachrichten aus dem Bereich Selfpublishing – Von Menschen, die Bücher machen und ihren Werken

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