Autorenpseudonyme als Marketinginstrument – oder: Vom Mittel und Zweck, sich einen Namen zu machen

Lukas Lieneke

Pseudonyme dürften wahrscheinlich so alt sein, wie das Publizieren von Texten selbst. Nicht nur bekannte Verlagsautorinnen und -autoren wie J. K. Rowling, Stephen King oder John le Carré greifen zeitweise auf einen Künstlernamen zurück oder veröffentlichen sogar ausschließlich unter Pseudonym. Auch im Selfpublishing sind fiktive Autorennamen gang und gäbe und oft – je nach Genre – sogar eher die Regel als eine Ausnahme. Und das oft aus gutem Grund, denn ein gutes Pseudonym kann bei der Vermarktung eines Buches kleine Wunder bewirken und stellt für Selfpublisher außerdem ein kostengünstiges Instrument der Selbstvermarktung dar. Weiterlesen