„Raus aus der Unsichtbarkeit“ mit Emily Bold, Poppy J. Anderson und Hannah Kaiser

roh_04Ann-Christin Schulz

Am Messe-Samstag fand auf der kindle direct publishing-Bühne ein Autorengespräch zwischen Emily Bold, Poppy J. Anderson, Hannah Kaiser und der Moderatorin Marlene Schuheber statt. Die drei erfolgreichen Selfpublishing-Autorinnen erzählten von ihren Anfängen und welche Marketinginstrumente und -strategien sie verwenden, um sich selbst und ihren Büchern zu einem größeren Bekanntheitsgrad zu verhelfen. Sie sind durch die Veröffentlichungen ihrer Bücher mit kindle direct publishing (kdp) und Create Space bekannt geworden. Hannah Kaiser und Poppy J. Anderson schreiben Liebesromane, während Emily Bold auch noch historische Romane verfasst. Weiterlesen

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BoD @ FBM: „Wie erfülle ich mir den Traum vom eigenen Buch?“

roh_04Danilo Blaeser

Ohne Umschweife stiegen die Books-on-Demand Mitarbeiterinnen Ulrike Brehmer und Katrin Feindt mit diesen Worten in das Thema ein. Das Interesse am Mittwoch war groß: Es kamen weit mehr Besucher, als es Stühle gab.
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DTP, Digitaldruck und das Selfpublishing

1985, das Jahr des Desktop Publishing (DTP).
Dank der Zusammenarbeit der Firmen Aldus, Adobe und Apple veränderte sich Mitte der 80er Jahre die komplette Struktur des Druckvorstufenmarktes. Das Layout-Programm „PageMaker“ von Aldus revolutionierte den Markt. Es sollte als erstes DTP-Programm auf dem damals noch neuen Macintosh von Apple laufen, wobei Adobe die hierfür nützliche Seitenbeschreibungssprache „Postscript“ beisteuerte.

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Selfpublishing damals und heute

„Auch wenn es den Anschein hat, ist der Selbstverlag kein Phänomen der letzten paar Jahre, sondern existiert schon immer neben den traditionellen Verlagsmodellen.“ Um diese Kernthese dreht sich die Seminararbeit von Christina Greiner-Pachter, die sie zum Abschluss des „Studienprojekt Selfpublishing“ im Frühjahr einreichte. Sie beleuchtet darin, ob und inwiefern sich die Motive der Autoren und die Prozesse, die in vergangenen Jahrhunderten der Veröffentlichung ohne Verlag vorangingen, von denen im 21. Jahrhundert unterscheiden. Weiterlesen

Selfpublisher, Verlage, Dienstleister und der Leser

Das Semester geht dem Ende zu und somit auch unsere Gruppenarbeiten. Nicht aber unsere Ideen, Meinungen und das Interesse am Thema Selfpublishing. Passend zu unserer großen Abschlusssitzung am Freitag, die in weiteren Beiträgen noch thematisiert werden wird, erschien auch ein Artikel auf dem Blog des Börsenblatts zu unserem Projekt und dem Thema Selfpublishing. Genauer: über Autoren, die gern unabhängig bleiben und Verlage, die neue Aufgaben bekommen – und Leser, die den direkten Draht zum Autor suchen.

Den Artikel in voller Länge gibt es hier: http://www.boersenblatt.net/867561/ 

Zudem wird unser Projekt am Donnerstag, den 12. März auf der Leipziger Buchmesse vorgestellt. Vorbeikommen und zuhören, zusehen und mitdiskutieren ist erwünscht! Weiter Infos folgen…

Ron Weasley und die Top Listen

Ron wacht eines Tages auf, setzt sich vor dem Computer von Harry und entdeckt auf epische Art und Weise das INTERNET!, in dem er [hier beliebigen Browser] doppelt anklickte. Verwirrt steht er von Harrys Schreibtischstuhl auf und sucht seinen Freund um ihn zu fragen was das Internet, denn so ist. Doch als er an das Zimmer von Harry klopft, hört er nur, wie Draco nuschelt, dass Harry gerade keine Zeit hat. Somit bleibt ihm nur Hermine zu fragen. Die schmeißt ihn wiedermal rot im Gesicht raus, als er unangemeldet in das Mädchenzimmer stürmt und das obwohl sie seine Ehefrau ist. Nach einer halben Stunde entschuldigt sie sich aber bei ihm und erklärt im lange, was das Internet ist, wie es entstand, seit wann es existiert und viele weitere Fakten, bis sie genervt stöhnt und mit ihm an Harrys PC geht und ihm es einfach zeigt. Dabei entdecken sie Fanfiktion.de, was Harry wohl vergessen hatte zu schleißen. Was sie dort fanden, ließ Hermine nochmals rot anlaufen. Weiterlesen

Was vom Text übrig blieb

Felicitas Boos

Am vergangen Freitag begrüßten wir Buchwissenschaftler gespannt Germanisten zur gemeinsamen Diskussion zum Thema „Autorschaft“. Unser ausführlicher Austausch über die theoretischen Ansätze mit Timothy Attanucci und Studierenden seines Masterseminars zu diesem Thema sollte unseren Blick schärfen und uns als Ausgangspunkt für unsere kommende Arbeit an einer Theorie des heutigen selbstpublizierenden Autors dienen.

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Eine kleine Geschichte vom Autor im Film

Anna-Carina Blessmann

„Harry Potter“, „Anna Karenina“, „Faust“, „Die Tribute von Panem“ – welches berühmte Buch der Welt- oder Populärliteratur wurde noch nicht verfilmt? Aber wie viel Rowling, Tolstoi und Co. steckt noch in den filmischen Werken, deren literarische Vorlage nicht nur von einem Drehbuchautor in das neue Medium übersetzt wurde – sondern für die auch Regisseur, Kameraleute, Cutter, Beleuchter, Tonleute, Schauspieler und andere hunderte Menschen verantwortlich zeichnen? Wie in der Literatur- stellt sich auch in der Filmkritik die Frage nach Autorkonzepten und auch hier gibt es Parallelen zu den bereits vorgestellten Theorien:

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Ein fanfictionales Dekameron – Im Gespräch mit einer FF-Schreiberin

Samuel Kerber

Hoch lohten die Flammen des Lagerfeuers, das wir im örtlichen Kulturcafé entzündet hatten und eng hafteten unsere Augen an dem neuen Gesicht in unserer eingeschworenen Mitte: Larissa, oder Blaetterwind, wie ihr Pseudonym lautete, schrieb Fan Fiction und lugte neugierig zurück: „Nun, was soll ich euch erzählen?“

Fragend blickten wir uns an. Viele Mythen und Geschichten rankten sich um diese scheuen Wesen, aber nun saß sie leibhaftig vor uns und war keine 14-jährige Teenagerin.

Als sie unsere zurückhaltende Vorsicht bemerkte, nippte sie noch einmal an ihrer Limo, lehnte sich nach vorne und begann zu erzählen: Weiterlesen

Ein Leben nach dem Tod? Der Autor kehrt zurück

Christina Greiner-Pachter

“To me, I was using something as though it were a letter in an alphabet. And if artists cannot use things that are already here, this means that I cannot function in an objective realm, that I must be a masturbator, that I have to deal with the self, and I can’t deal in things beyond the self, that I can’t create in the objective realms, I can’t create in the realms of association and create my vocabulary there.” – Jeff Koons

1988 konnte man die Kunstausstellung Banality von Jeff Koons besuchen, in ihr war unter anderem die Skulptur String of Puppies ausgestellt. Koons hatte sich für diese von Art Rogers Postkarte Puppies inspirieren lassen.

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