Selfpublishing in der Wissenschaft

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Wissenschaftliche Inhalte funktionieren seit jeher anders als Belletristik, und Fachbuchverlage arbeiten ganz anders mit ihren Autoren zusammen als Publikumsverlage.


Worum geht es?

Die Gruppe Selfpublishing und Wissenschaft untersucht die aktuelle Situation, um die Tendenzen und Möglichkeiten hinsichtlich unabhängiger Veröffentlichungen herauszuarbeiten und der Frage nachzugehen, wie der Begriff „Selfpublishing“ im Hinblick auf Fachtexte definiert werden kann.

Wie gehen wir vor?

Wir beschäftigen uns zunächst mit einigen Grundlagen des wissenschaftlichen Publizierens, wie den traditionellen und auch neueren Arbeitsweisen von Fachverlagen. Vor allem die Open Access-Debatte spielt für uns eine entscheidende Rolle. Im Anschluss sollen die verschiedenen Möglichkeiten, unabhängig von Verlagen zu publizieren, untersucht werden. Wo kann ich publizieren und wie? Wie finden Leser meine Texte? Welche Quellen sind zitierfähig? Welche Maßnahmen zur Qualitätssicherung gibt es?

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Wer sind unsere Gäste?

Mit der Wahl unserer Gäste haben wir uns bemüht, die drei Instanzen „Autor”, „Mittler” und „Nutzer” abzudecken. Neben dem Gespräch mit dem Buchwissenschaftler David Oels, der als Autor von Fachinhalten immer auch Nutzer sein muss, wollen wir uns auch mit dem Wissenschaftsjournalisten Frank Wittig unterhalten, der in diesem Sinne allein Rezipient und nicht Produzent von Fachliteratur ist. Im Gespräch mit Dr. Andreas Brandtner, dem Leiter der Mainzer Universitätsbibliothek, wollen wir herausfinden, was die Veränderungen, die der „Digitale Wandel” mit sich bringt, für die Bibliotheken bedeutet, und inwiefern selbstpublizierte Fachliteratur in ihren Systemen erfasst werden kann.


… und wer ist eigentlich „wir“?

Profilbild_LukasLukas LienekestudiertimBeifach Geschichte und interessiert sich allgemein für die Vermittlung wissenschaftlicher Inhalte in allen möglichen Formaten. Neben Qualitätssicherung und Open Access beschäftigt ihn die mögliche Konkurrenzsituation zwischen Verlag undSelfpublishing. Sprich: Bietet wissenschaftlichesSelfpublishing eine ernstzunehmende Alternative zum herkömmlichen Verlag? Und können Verlage vielleicht sogar etwas von diesem neuen Konkurrenten lernen?

WIN_20150123_211336 (2)Owena Reinke ist aus ihrem ersten Studium naturwissenschaftlich vorbelastet, und interessierte sich deshalb von Anfang an etwas mehr für Fachverlage, als der durchschnittliche BuWi-Ersti.Selfpublishing in der Wissenschaft findet sie vor allem deshalb spannend, weil im Netz sehr viel darüber geredet, der Begriff aber kaum benutzt wird. Selbst Informationen zusammenzutragen macht einfach mehr Spaß, als immer nur zu lesen, was anderswo schon geschrieben wurde.

caro schwarz weisCarolin Schenk absolvierte vor Beginn ihresBuchwissenschaftsstudiums ein freiwilliges kulturelles Jahr in der Staatsbibliothek (Berlin) und kam daher schon früher in Kontakt mit wissenschaftlichen Texten und deren Veröffentlichung. Sie interessiert es besonders, inwiefern wissenschaftlichesSelfpublishing von Bibliotheken unterstützt oder auch nicht unterstützt wird und welcher Qualitätskontrolle die Texte unterliegen.

Ann-Christin Schulz studiertBuchwissenschaft wegen ihres Interesses am Buch und den momentanen Veränderungen, die das Publizieren erlebt. Am wissenschaftlichenSelfpublishing interessiert sie besonders die digitale Entwicklung und die Möglichkeiten, die sich weltweit durch Open Access für die Wissenschaft eröffnen.

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