Fundstück: „Scavengers 1: Der Weltenkiller“

Marisa Klein

Dieses Mal begeben wir uns für unser Fundstück in das Science-Fiction-Genre. „Scavengers 1: Weltenkiller“ von Allan J. Stark ist nicht nur etwas für ältere Leser, auch Jugendliche sind Zielgruppe der Reihe um intergalaktische Schrotthändler. Die Scavengers sind eine Gruppe von Glücksrittern und Abenteurern, die die Galaxis Asgaroon durchstreifen und auf von Kriegen heimgesuchten Planeten nach Schätzen und Geheimnissen suchen. Doch die Artefakte, hinter denen die Scavengers her sind, bedeuten auch große Gefahr. Denn das machtvolle Institut für Altertümer, die um die Mysterien der Artefakte weiß, verfolgt die Abenteurer gnadenlos.

Scavengers

© Allan J. Stark

Ein altes Raumschiff und eine geheimnisvolle Nachricht

In „Scavengers 1“ begibt sich Scout Nea im Auftrag der Zefren Company auf eine Bergungsmission in einem weit entfernten Teil der Galaxis Asgaroon. Ihr Gefährte Ogo, ein Roboter mit telepathischen Fähigkeiten, ist dabei immer an ihrer Seite. Auf einer dschungelartig bewachsenen Halbinsel sollen Nea und Ogo ein altes Raumschiffswrack durchsuchen und bergen, um das wertvolle Metall zu sammeln. An dem Schiffswrack angekommen erhalten die Abenteurer per Hologramm eine unvollständige Nachricht des ehemaligen Kapitäns, in der von einer mysteriösen Iona die Sprache ist, die den Absturz in einem Rettungsboot überlebt haben soll. Neas Neugier ist geweckt. Trotz Ogos Einspruch macht sie sich auf die Suche nach der Überlebenden.

Freundin oder Feindin?

Nea findet tatsächlich das Rettungsboot und macht eine spannende Entdeckung: Iona ist in einer Art Tiefschlaf gefangen und noch dazu in einem gläsernen Sarg. Doch die Scout kann sie hieraus befreien. Zurück auf ihrem eigenen Schiff stellt Nea fest, dass Iona über 20.000 Jahre lang geschlafen hat. Während Iona davon nicht sonderlich beeindruckt scheint, macht sich Nea Sorgen, dass Iona als ein Artefakt das Interesse des Instituts für Altertümer auf sich ziehen könnte. Keinesfalls soll das Mädchen als Versuchsobjekt missbraucht werden. Iona jedoch hat nur einen Wunsch: Sie will unbedingt wieder mit ihren Geschwister vereint werden. Nea willigt ein, ihr dabei zu helfen. Doch was Nea nicht ahnt: Iona hütet ein äußerst düsteres Geheimnis.

Science-Fiction nicht nur für Fans des Genres

Allan J. Stark schreibt mitreißend und hat ein Händchen für die Beschreibung von Charakteren. Mit Nea hat er eine mutige, manchmal etwas zu ungeduldige, aber kluge Protagonistin geschaffen, deren Gespräche mit Roboter Ogo für einiges Schmunzeln sorgen. Die Geschichte um Iona spielt sich auf mehreren Ebenen ab, was hier und da zu etwas Verwirrung führt. Zudem wird das Lesevergnügen durch das lückenhaften Korrektorat etwas geschmälert. Hier sollte nachgebessert werden. Technische Dinge werden aber verständlich erklärt und stehen nicht im Fokus, sodass ich unser Fundstück im April trotzdem nicht nur Science-Fiction-Fans ans Herz legen kann.

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