Quickies #69

Alle zwei Wochen haben wir für euch den kommentierten Rückblick: Was tut sich aktuell in der Branche? Heute mit Vorhersagen für 2018, Mythen über Amazon, dem Indie-Autor-Preis und dem Autor als Marke …

Was bringt 2018?

Der Blick in die Selfpublishing-Glaskugel von Matthias Matting ist inzwischen schon Tradition und so wirft er in der Selfpublisherbibel auch zu Beginn dieses Jahres wieder einen Blick in die Zukunft. Oder teilt uns zumindest seine persönlichen Visionen für das Selfpublishing im Jahr 2018 mit. Darunter beispielsweise neue Allianzen: Matting plädiert für einen Zusammenschluss von Skoobe und der Tolino Allianz. Außerdem soll der Amazon Marketing Service auch für Selfpublisher zugänglich werden – über diesen Service lässt sich Buchwerbung auf Amazon schalten. Des Weiteren ist Matting sicher, dass der Autorenname als Marke immer wichtiger werden wird. Obwohl er auch Fünf-Sterne-Bewertungen für einen von einer künstlichen Intelligenz geschriebenen Roman (in den USA) kommen sieht. Wir sind gespannt was davon wohl Wirklichkeit werden wird!

 

Alles Missverständnisse

Über Amazon wird ja immer viel geredet. Es wird sich auch oft beschwert. Und dennoch darf man nicht immer alles glauben, was über den Konzernriesen so verbreitet wird. Self-Publishing Advice klärt nun über 10 Mythen und Missverständnisse bezüglich Amazon auf. Darunter ist zum Beispiel der Mythos, man brauche mehr als 20 Reviews, um auch in der Liste „Andere Kunden kauften auch…“ zu erscheinen. Und dass grundsätzlich Bewertungen und Rezensionen die Verkaufszahlen beeinflussen, sei auch widerlegbar. Zutreffend sei allerdings, dass Amazon gerne mal Bücher versteckt, die zu explizite Inhalte haben – ein genauer Blick in die Inhaltsrichtlinien kann hier jedoch schnell Abhilfe schaffen.

 

Indie-Autor-Preis 2018

Schnell noch mitmachen! Bis zum 15. Januar können Selfpublisher noch ihre Texte für den Indie-Autor-Preis von der Leipziger Buchmesse und dem Selfpublishing-Dienstleister neobooks einreichen. Der Preis wird inzwischen schon zum siebten Mal vergeben. Nachdem in den letzten Jahren bereits die Genres Fantasy und Romance im Mittelpunkt standen, ist der Preis dieses Jahr auf Texte aus den Bereichen Krimi und Thriller ausgelegt. Eine Jury wählt im Anschluss fünf Shortlist-Kandidaten aus, aus denen dann ein Gewinner bestimmt wird. Zusätzlich zum Jury-Preis gibt es auch noch einen Community-Preis. Die Preisverleihung findet am 17. März auf der Leipziger Buchmesse statt und der Gewinn ist ordentlich:So winkt dem Gewinner unter anderem ein Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro und ein Verlagsvertrag bei Topkrimi.

 

Der Autor als Marke

Matthias Matting prognostiziert, dass der Autorenname als Marke immer wichtiger werden wird. Martin Krist ist schon fest davon überzeugt. Der Schriftsteller ist sich sicher, dass zu seinem Erfolg seine starke Autorenmarke beigetragen hat. „Man nimmt mir meine Geschichten nicht nur ab. Die Geschichten stehen für Martin Krist. Da weiß man, was man hat. Martin Krist hat eine Corporate Identity“ sagt Krist in einem Gastbeitrag auf epubli.de und erklärt, wie sein Schaffen als Autor auf diese Corporate Identity ausgerichtet ist und wie er seine eigene Marke pflegt.

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