Spubbles Quickies #67

Alle zwei Wochen haben wir für euch den kommentierten Rückblick: Was tut sich aktuell in der Branche? Heute mit einem runden Geburtstag, Selfpublishing in Frankreich, einer Fantasy-Flaute und weiteren Tipps …

Happy Birthday Kindle!

10 Jahre wird er alt, der e-Reader von Amazon – am 19.11.2007 stellte Amazon-Gründer Jeff Bezos seinen Kindle vor. Bezos brachte damit die Entwicklungen rund um e-Reading ins Rollen, trug viel zur Weiterentwicklung des elektronischen Lesens bei und hat dadurch auch die Selfpublishing-Branche umfassend geprägt. Auf lesen.net gibt es eine schön illustrierte Infografik, die die Entwicklungen des Kindle darstellt.

Auch Publishingperspectives widmet sich in einem Beitrag dem zehnten Geburtstag des Kindle und trotzt allen, die behaupten, e-Reading sei tot…

Our ebook business continues to grow, both globally and in the US.

 

Selbst veröffentlichen in Frankreich

Übersetzungen sind vielleicht nicht der typischste Markt für Selfpublisher, dennoch steht auch ihnen dieses Segment offen – warum nicht den eigenen Roman auch auf dem englischen oder französischen Markt veröffentlichen? Allerdings ist es auch nicht immer so einfach, andere Buchmärkte als den eigenen zu verstehen. Auf dem Blog von Jane Friedman findet sich jetzt eine kleine Anleitung, was man bei einer Veröffentlichung in Frankreich beachten sollte. Einen Übersetzer finden und Verträge abschließen gehört zu den Grundbausteinen einer jeden Übersetzung. Interessant sind vor allem die Tipps für die besten Veröffentlichungswege und die Vermarktung in einem anderen Land.

 

Fantasy-Flaute – wo sind die deutschen Fantasy-Autoren?

Das Börsenblatt setze sich vor kurzem mit dem Fantasy-Genre auf dem deutschen Buchmarkt auseinander. Tenor: Auf den Bestsellerlisten sind nur wenige deutschsprachige Fantasy-Autoren vertreten, die Lizenzen überwiegen. Deutsche Debütanten scheinen zu fehlen. Der Artikel begibt sich eigenen Angaben zufolge auf Spurensuche und entdeckt – es gibt viele Fantasy-Leser und -Verlage in Deutschland, aber  viele der Autoren wandern in andere Genres ab. Diese Tatsache  würde grundsätzlich  Platz für Neulinge machen. Aber wo sind sie? Im Ausland? Ja, scheinbar ist eine Veröffentlichung im Ausland oftmals attraktiver. Im Selfpublishing? Ja, auch im Selfpublishing ist das Fantasy-Genre beliebt, es gibt viele Jungautoren, die gerne Fantasy schreiben und auch der Absatz ist gut. Das wird in diesem Beitrag allerdings eher als Abwanderung gewertet. Vielleicht sollten die großen Verlage hier  etwas gründlicher akquirieren – denn sie sind da, die Fantasy-Autoren!

 

Noch mehr Tipps!

Der Vollständigkeit halber wollen wir euch weitere  Tipps für erfolgreiches Selfpublishing natürlich nicht vorenthalten! Matthias Matting hat in der Selfpublisherbibel seine Top-Sechs festgehalten. Darunter: Freunde am Schreiben, Professionalität und auch eine recht hohe Frust-Toleranz …

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2 Kommentare zu “Spubbles Quickies #67

    • Dass es (auch international) erfolgreiche deutsche Fantasy gibt, steht glaube ich außer Frage. Autorinnen und Autoren wie Cornelia Funke, Walter Moers, Wolfgang Hohlbein, Bernhard Hennen, Markus Heitz und viele andere sind Beweis genug. Und auch im Selfpublishing gibt es selbstverständlich deutschsprachige Fantasy, wie z. B. die Bücher von Marah Woolf, Rose Snow, Mella Dumont oder Matthias Teut. Nur sind die Bücher dieser Autorinnen und Autoren oft weniger präsent, als die ihrer Kollegen, die im Buchhandel ausliegen. Dazu kommt, dass Fantasy (auch deutsche) im Selfpublishing oft mit anderen Genres (z. B. dem Liebesroman) vermischt wird und daher vielleicht im Vergleich mit klassischer High-Fantasy weniger offensichtlich als Phantastik wahrgenommen wird.

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