Spubbles Quickies #61

Alle zwei Wochen haben wir für euch den kommentierten Rückblick: Was tut sich aktuell in der Branche? Heute mit der Longlist, schott-buch, der Buchmesse und Wasserschutzzeichen …

Die Longlist steht fest

Es ist endlich soweit – die Longlist zum ersten Deutschen Selfpublishing-Preis ist veröffentlicht. 22 Titel stehen drauf. Die Jury hat diese Titel aus mehr als 1.800 Einsendungen ausgewählt. „Die Arbeit der Vorjury bestand […] darin, die Bücher mit wirklich professionellem Anspruch herauszufiltern, die ein Kunde in der Buchhandlung nicht von Verlagsprodukten unterscheiden kann.“ sagt Matthias Matting, der als Vorsitzender des Selfpublisher-Verbands zu den Gründern des Preises gehört. Es bleibt noch ein paar Tage spannend: Am 26. September wird dann die Shortlist mit zehn Titeln veröffentlicht.

 

Schott-buch wird ausgebaut

Seit 2016 mischt auch der Mainzer Musikalienverlag Schott mit im Selfpublishing-Business und gründete eine Selfpublishing-Plattform für Musikliteratur: Schott-buch.com. Bisher hörte man wenig davon, nun will der Verlag offensiver am Selfpublishing-Markt agieren. Das Angebot soll weiter ausgebaut werden, der Bedarf sei definitiv vorhanden, sagt Konstantinos Zafiriadis von Schott. An erster Stelle steht aber auch bei dem angestrebten Wachstum die Qualität der Titel, diese durchlaufen vor der Veröffentlichung ein mehrstufiges Prüfverfahren.

 

Wasserschutzzeichen bei Rezensions-Exemplaren

Eine noch offene Umfrage des Münchner Startups „eBook Water Mark“ widmet sich den Fragen, ob Autoren, Selfpublisher und Verlage ihre e-Books an diverse Zielgruppen verschicken und wie sie diese dabei vor Missbrauch schützen. Damit will das Unternehmen wahrscheinlich seine Chancen auf dem Buchmarkt testen, steckt hinter ebbokwm.de doch eine Plattform, über die sich Downloadlinks für Rezensions-e-Books verschicken lassen. Dabei muss vor dem Herunterladen des e-Books zugestimmt werden, dass es sich um eine personalisierte Version mit Wasserzeichen handelt. Das Ganze ist allerdings kein kostenloser Service – 10 Empfänger kosten 10 Euro. Für 50 Euro kann man ein e-Book dann einen Monat lang sogar an eine unbegrenzte Zahl von Empfängern senden. Ob sich das durchsetzen kann? Das wird sich vielleicht in den Ergebnissen der Studie zeigen …

 

Die Frankfurter Buchmesse steht vor der Tür

Und deshalb wird es höchste Zeit, sich mal Gedanken über den eigenen Messebesuch zu machen. Um bei den vielen verschiedensten Veranstaltungen nicht den Überblick zu verlieren hat der Buchreport die spannendsten Veranstaltungen für Selfpublisher und Interessierte zusammengestellt. Da wären zum Beispiel die Verleihung des Self-Publishing-Preises am Mittwoch, Best Practices mit Sebastian Fitzek am Donnerstag, Rechtstipps mit Rainer Dresen am Freitag, „Aufbau einer Autorenmarke“ mit Annika Bühnemann am Samstag und zum Abschluss am Sonntag ein Poetry Slam.

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