Spubbles Quickies #60

Alle zwei Wochen haben wir für euch den kommentierten Rückblick: Was tut sich aktuell in der Branche? Heute mit Amazon, Marketing für Sachbücher, Hybrid-Autorinnen und Buchpiraterie …

Abwanderung von Amazon?

Eine Chance für die Tolino? Die Allianz könnte bald neue Selfpublisher für sich gewinnen, da Amazon die Umsätze der Indie-Autoren mehr und mehr beschneidet. Bisher war eine exklusive Bindung an Amazon für Selfpublisher wirtschaftlich alternativlos, berichtet das Börsenblatt. Verglichen mit anderen Selfpublishing-Dienstleistern verdienten die Autoren hier meist mehr. Das könnte sich aber ändern – die hauseigenen Verlagsmarken, Prime Reading und Kindle Unlimited spielen dabei eine entscheidende Rolle.

 

Sachbuch-Marketing

Für das richtige Marketing im Selfpublishing gibt es unzählige Tipps und Tricks. Das Buch an den Leser bringen steht dabei immer im Vordergrund,  auch, wenn man sich im Genre Sachbuch bewegt. Allerdings werden hier teilweise andere Marketingstrategien eingesetzt, als im Bereich Belletristik. . Was Sachbuchautoren beachten sollten, stellt Oliver Kissner auf dem Blog des Selfpublishing-Dienstleisters epubli vor. Seine Empfehlungen:

  • Eine professionelle Autoren-Website mit Blog zum Thema
  • In sozialen Netzwerken aktiv werden und vor allem kommentieren und mitdiskutieren
  • Multiplikatoren suchen
  • Vorträge halten
  • Newsletter verschicken

 

Die Vorteile der Hybriden

Mit Anna Schneider und Ivonne Keller gewährten uns in den letzten Wochen gleich zwei Autorinnen Einblicke in ihr Leben als Schriftstellerinnen – die Besonderheit: beide sind Hybridautorinnen. Das heißt, sie veröffentlichen ihre Bücher teilweise im Selfpublishing, teilweise im Verlag. Auf dem Blog des Selfpublishing-Dienstleisters BoD erzählt Anna Schneider von ihren Erfahrungen als Hybrid-Autorin. Schneider sieht auf beiden Seiten Vor- und Nachteile. Ebenso Ivonne Keller, die in der Frankfurter Rundschau  von ähnlichen Erfahrungen berichtet.

 

Buchpiraterie – ein Erfahrungsbericht

Von und über Buchpiraterie –  ein Problem, dass Selfpublisher und auch Verlage stetig beschäftigt – haben wir schon des Öfteren berichtet. Aber wie wirkt sich diese Piraterie auf die einzelnen Autorinnen und Autoren eigentlich aus? Ist es denn wirklich so schlimm, ist es nicht sogar Werbung? Nein! sagt Autorin Klara Bellis, die ihr Buch auf einer Piratenplattform gefunden hat. In dem Beitrag des MDR meldet sich auch Anwalt Tilman Winterling zu Wort. Er vertritt Autoren, die sich gegen Internetpiraterie zur Wehr setzen und ist der Ansicht, dass vor allem Verlage und Händler neue Geschäftsmodelle – z. B. das Streaming – etablieren sollten, um Buchpiraterie entgegen zu wirken.

 

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