Spubbles Quickies #59

Alle zwei Wochen haben wir für euch den kommentierten Rückblick: Was tut sich aktuell in der Branche? Heute mit zwei Interviews, Kobo und dem Selfpublisher-Verband …

Die Auswirkungen des Selfpublishing

Michael Lutz sprach vor kurzem auf seinem Youtube-Kanal „top secret books“ mit Wolfgang Tischer von literaturcafé.de über das Selfpublishing und Veränderungen auf dem Buchmarkt. Tischer stellte sich den vielseitigen und umfassenden Fragen von Lutz – unter anderem wird darüber diskutiert, ob sich das Selfpublishing auf die Qualität von Büchern ausgewirkt hat, welche Rolle Geld für Selfpublisher spielt und wie das professionalisierte Selfpublishing auf Verlage wirkt. Auch nicht fehlen darf natürlich mindestens eine Frage zu Amazon wobei aber nicht nur negative Aspekte beleuchtet werden. 39:40 Minuten ist das Interview lang – das kann man bestimmt mal in eine Mittagspause schieben oder sich für das Wochenende merken!

 

Michael Meisheit im Interview

Mit dem Selfpublisher Michael Meisheit verbindet uns eine besondere Geschichte – als spubbles als Uniprojekt startete, war er als Gast in unserem Kurs zu Besuch und unterstütze uns bei unserem Projekt, ein Buch selbst zu verlegen. Dabei erhielten wir erste Einblicke in die Selfpublishing-Branche, konnte unsere Neugierde stillen und viele Fragen über das Selfpublisher-Leben stellen. Nun erschient ein Interview mit Meisheit in der Freitag, in dem er über seine Bücher spricht, seine Chancen bei einem Verlag unterzukommen diskutiert und erklärt, warum das Selfpublishing eine bewusste Entscheidung ist.

 

Neues von Kobo

Kobo ist ein e-Book und e-Reader Unternehmen, über das man hier in Deutschland wenig spricht. Dabei handelt es sich um eine der größten Firmen auf diesem Gebiet – woran liegt das? Kobo mischt nicht auf den großen Märkten mit, z.B. in den USA, sondern versucht eher in kleineren Gebieten Fuß zu fassen. So auch in Deutschland, wenn auch bisher eher im Hintergrund. Zuletzt erregte das Unternehmen Aufsehen durch den Einstieg von Rakuten (dem Mutterunternehmen von Kobo) in die tolino-Allianz. Auf thegoodereader.com spricht Kobo CEO Michael Tamblyn über tolino – seiner Meinung nach, ist der Einstieg in die Allianz nicht zu bereuen. Er sieht tolino im deutschsprachigen Raum als „major player“ und ist sich sicher, dass beide Unternehmen voneinandern profitieren werden. Tamblyn gibt zudem weitere Einblicke in die „digital bundling platform“ Shelfie und Kobo Plus.

 

Selfpublisher organisiert euch!

Dazu ruft Vera Nentwich auf, Selfpublisherin und Geschäftsführerin des Selfpublishing-Verbands. Die Masse macht’s – oder auch nicht: Selfpublisher gibt es unzählige in Deutschland, sie sind wie ein undefinierbarer Schwarm sagt Nentwich. Doch allein die Masse reicht eben nicht, was den Selfpublishern fehlt ist eine gemeinsame Stimme, um wahrgenommen zu werden und nicht in ihrer eigenen Größe unterzugehen. Bisher seien Selfpublisher den Kräften des Marktes ausgesetzt, hätten aber wenig Chance aktiv daran teilzuhaben und vor allem Veränderung zu schaffen. Das könne sich ändern und zwar durch den Selfpublisher-Verband. Dieser Verband soll das Sprachrohr der Selfpublisher sein, soll die Interessen der Autoren vertreten und vor allem von Institutionen als Ansprechpartner anerkannt werden. Ein kleiner Werbezweck steckt eindeutig hinter diesem Blogbeitrag, doch klingen die Absichten einleuchtend, denn niemand möchte gerne in der Menge untergehen und die Professionalisierung des Selfpublishing muss weiter vorangetrieben werden.

 

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