Spubbles Quickies #53

Alle zwei Wochen haben wir für euch den kommentierten Rückblick: Was tut sich aktuell in der Branche? Heute mit dem Selfpublisher-Verband, dem Bookwire Publishers Day, MyPoolitzer und einer Genre-Untersuchung …

2 Jahre Selfpublisher-Verband

Vor ca. zwei Jahren wurde der Selfpublisher-Verband gegründet. Vorstand Matthias Matting und Geschäftsführerin Vera Nentwich sprechen mit indie-publishing über diese Zeit und stellen sich der Frage: „Was hat der Verband seitdem erreicht?“ Inzwischen hat der Selfpublisher-Verband über 200 Mitglieder und ist damit durchaus eine repräsentative Institution auf dem Buchmarkt. Mit dem Wachstum des Verbands steigen aber auch die Herausforderungen und Ansprüche. Selfpublisher suchen Rat und Unterstützung, die Professionalisierung soll vorangetrieben werden und schlussendlich müssen die vielen Ideen und Projekte auch erfolgreich initiiert und umgesetzt werden.

 

Selfpublishing auf dem Bookwire Publishers Day

Beim Kundentag des Digitaldienstleisters Bookwire war auch ein bekanntes Gesicht der Selfpublisher-Szene zu Gast: Poppy J. Anderson. Eigentlich kein Wunder, setzt Bookwire in seiner Kooperation mit tredition ja nun auch auf den immer noch wachsenden Zweig des Selfpublishing. Gemeinsam mit Franziska Hans (Loewe Verlag) und dem Fachverleger Michael Barabas (dpunkt) sprach Anderson darüber, wie Verlage und Autoren trotz stagnierender Umsätze mehr Bücher bzw. e-Books verkaufen können. Eine Idee der Selfpublisherin: Sie vergab Rollen für künftige Romane an Fans, die sich besonders gut mit ihren Büchern auskennen.

 

Autorenakquise mit MyPoolitzer

MyPoolitzer ist ein Berliner Start-Up, das Verlage und Autoren zusammenbringen will – quasi eine Online-Agentur. Tilo Gehrke, der das Unternehmen 2016 gründete, will durch die Plattform „den Prozess der Vertragsanbahnung radikal vereinfachen„. Auf der einen Seite bietet MyPoolitzer unbekannte Autoren die Möglichkeit ihre Manuskripte öffentlich mehreren Verlagen zu präsentieren. Auf der anderen Seite können Verlage mit Hilfe von relevanten Suchkriterien passende Texte herausfiltern. Damit die Lektoren sich nicht mühsam durch alle Manuskripte wühlen müssen, werden Leseproben von MyPoolitzer anhand eines einheitlichen Verfahrens begutachtet und bewertet. Autoren zahlen einen monatlichen Beitrag, für Verlage ist der Zugang kostenfrei. Für Selfpublisher ist diese Plattform allerdings nur für bisher unveröffentlichte Werke interessant, bereits veröffentlichte Titel werden nicht vermittelt.

 

Die Genres des Selfpublishing

Matthias Matting hat sich den verschiedenen Genres im Selfpublishing gewidmet und stellt in der Selfpublisherbibel deren typische Merkmale vor. Dass Liebesromane und Krimis die Charts dominieren, verwundert nicht. Doch Matting sagt auch, dass durchaus alle anderen Genres eine Fanbase haben, die es den Selfpublishern erlaubt, von ihren Verkäufen zu leben. Neben Liebesromanen und Krimis werden auch Thriller, Fantasy, Historische Romane, Science Fiction und Sachbücher unter die Lupe genommen.

Advertisements

kommentieren

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s