Spubbles Quickies #52

Alle zwei Wochen haben wir für euch den kommentierten Rückblick: Was tut sich aktuell in der Branche? Heute mit self-publishing.com, Digitalverlagen und PAN …

Self-publishing.com unter der Lupe

Matthias Matting stellt selfpublishing.com auf die Probe und entlarvt, was hinter den Versprechen des Selfpublishing-Anbieters „self-publishing.com“ steckt. Der Anbieter wirbt in seinen Anzeigen mit kostenloser Veröffentlichung und einem Honorar von 100 Prozent. Wie kann das sein? Nun ja, so ganz richtig ist es auch nicht. Matting stellt heraus, dass die Veröffentlichung kostenlos ist, wenn ein fertiges e-Book abgeliefert wird. Die Erstellung eines e-Books bei self-publishing.com kostet  ganze 165,06 Euro. Und die ISBN pro Jahr 87,93 Euro. Da haben andere, bereits etablierte Dienstleister deutlich bessere Angebote. Und ohne ISBN, kann ein Selfpublishing-Titel kaum Erfolg versprechen. Auch über den Verdienst lässt sich Matting zufolge keine hinreichende Aussage treffen und nach weiterer Untersuchung einiger Behauptungen des Unternehmens gelangt man zu dem Fazit: Es gibt einige Haken.

 

Digitalverlage kooperieren mit Selfpublishing-Dienstleister

KiWi, Droemer Knaur und Rowohlt sind schon länger mit im Boot und arbeiten mit der Selfpublishing-Plattform und Konzernschwester neobooks zusammen. Nun kam im März der erste Verlags-Partner außerhalb der Gruppe zu neobooks: Ullstein. Vor allem die Digitalimprints von Ullstein kooperieren nun mit neobooks. Die Unternehmen setzten vor allem auf Romance und Thriller. Nach eigenen Angaben von neobooks wurden bislang 220 Titel erfolgreich an Verlage vermittelt. Auch für einen e-Book-Only-Verlag kann das spannend und geschäftsfördernd sein. Warum das so ist, und weshalb die Arbeitsstrukturen von Digitalverlagen und Selfpublishern wunderbar miteinander harmonieren, erzählen Ullstein-Chef Alexander Lorbeer und Florian Geuppert (Holtzbrinck) im Interview mit indie-publishing.

 

Selfpublisher bei PAN

PAN e.V., das Phantastik-Autoren-Netzwerk, hielt gerade sein zweites Branchentreffen mit rund 130 Teilnehmern – darunter Autoren, Verlagsvertreter und Übersetzer – in Berlin ab. Es wurde ein neuer Vorstand gewählt und in der Mitgliederversammlung dafür gestimmt, dass nun auch Selfpublisher dem Netzwerk beitreten können. Der Vorstandsvorsitzenden Diana Menschig liegt die Öffnung der Aufnahme schon länger am Herzen, doch betonte sie auch, dass PAN viel Wert auf Professionalität lege. Deshalb gibt es eine Arbeitsgruppe, die sich ganz den Selfpublishern widmet, die PAN beitreten wollen. Diese Arbeitsgruppe prüft die Autoren und vor allem deren Werke – beispielsweise auf Fehlerrate, Covergestaltung und Verfügbarkeit.

 

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