Die Bedeutung von Metadaten und Schlagworte

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Metadaten – ein Zauberwort, das immer häufiger auftaucht, immer wichtiger wird und somit auch auf der diesjährigen Leipziger Buchmesse thematisiert wird. Metadaten – ein Begriff, den jeder inzwischen schon einmal gehört hat. Doch was genau verbirgt sich dahinter? Warum ist es für Autoren und besonders für Selfpublisher so wichtig, die richtigen Schlagworte zu finden und die Metadaten vollständig zu erfassen? Darum ging es am Freitag bei Books on Demand.

Metadaten sind Katalogdaten, die das Buch beschreiben. Sie dienen dazu, Leser und Buch miteinander zu verbinden. Für Selfpublisher ist der Online-Handel vorranging, gerade dort müssen sie aber mit vielen Titeln und ähnlichen Büchern in Konkurrenz treten. Dafür sind die Metadaten wichtig, denn sie helfen, ein Buch zu kategorisieren und die Interessen der Leserzielgruppe zu bedienen. Der Leser muss das passende Buch für sich finden – das geht am besten über Metadaten und Schlagworte. Die richtigen Themen finden ist dabei für Autoren besonders wichtig.

Zunächst aber zu den Metadaten: Titel, Untertitel, Klappentext, Vita, Autoreninfos, Kategorien wie beispielsweise Genre, Schlagworte, Altersangabe, Erscheinungstermin, Format, Gewicht und einiges mehr zählt zu den Metadaten. Wenn ein Autor diese Angaben vollständig, aktuell und qualitativ hochwertig aufarbeiten, hilft er sich damit selbst. Bei BoD zeigt sich das relativ eindeutig durch die Suchmaske. Der Leser kann nach bestimmten Begriffen suchen. Nun ist es für den Autor wichtig, die Schlagworte so zu setzen, dass der Suchbegriff, der vom Leser eingegeben wird, zum eigenen Buch führt. Oftmals wird nach zentralen Begriffen Fachbegriffen und Inhaltsschlagworten gesucht, diese sollte der Autor durch die Metadaten möglichst genau bedienen. Der Leser soll das Buch anhand der Metadaten nicht nur finden, sondern es sich auch möglichst gut vorstellen können.

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Metadaten steigern die Auffindbarkeit. Dafür muss der Autor auch seine Zielgruppe gut kennen, denn je genauer diese definiert ist, desto besser können die Metadaten ausgewählt werden. So kann man sich beispielsweise auch die Frage stellen, nach welchen Begriffen der Leser suchen wird, welche Themen für den Zusammenhang des Buchs wichtig sind. Hierbei unterscheidet sich die Belletristik vom Sachbuch-Genre. Bei belletristischen Titeln sollten die Schlagworte und Themen über den Inhalt hinausgehen, auch Emotionen können verschlagwortet werden und so eine Identifikation des Lesers mit dem Titel ermöglichen. Bei Sachbüchern gilt „Keyword is King“, das bedeutet, dass vor allem nach Fachbegriffen und Synonymen gesucht werden sollte. Das Thema sollte außerdem angemessen beschrieben werden. Man sollte zudem stets beachten, dass das Thema des Buchs nachhaltig besetzt und präsentiert wird. Falsche Schlagworte verschenken Potential, deshalb sollten diese stets spezifisch gewählt werden und kreativ sein.

Schlussendlich reicht eine gute Verschlagwortung aber nicht aus: Social Media heißt die Ergänzung. Für Selfpublisher ist es wichtig, stets präsent in verschiedenen sozialen Netzwerken zu sein und in Kontakt mit den Lesern zu treten. So lernt er auch seine Zielgruppe besser kennen und kann dementsprechend wieder die bestmöglichsten Schlagworte wählen.

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Ein Kommentar zu “Die Bedeutung von Metadaten und Schlagworte

  1. Pingback: Metadaten als nützlicher Steckbrief oder Personalausweis für Bücher – Lesbar und Texterei von Texthase Online

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