#lbm17: Neuland 2.0

lbm17_leipzigliest_rgb

Bald ist es wieder soweit und die Leipziger Buchmesse öffnet ihre Tore!
Wir freuen uns auch wieder mit dabei zu sein und werden für euch Selfpublishing-Trends und Autoren aufspüren. Vorab möchten wir euch und uns ein bisschen einstimmen und werden zusammentragen, welche Stände oder Veranstaltungen dieses Jahr für uns/euch interessant sein könnten.

Bereits letztes Jahr ist uns die neue Area in Leipzig aufgefallen: das Neuland 2.0 – allerdings haben wir keinen weiteren Gedanken daran verschwendet und sind nahezu unachtsam daran vorbei gelaufen. Obwohl der Stand immerhin 250 Quadratmeter misst.
Dieses Jahr, genauer am 24. und 25. März, soll das anders aussehen.
Im Neuland 2.0, dem Startup-Village der Leipziger Buchmesse, finden Aussteller und Besucher 15 zukunftsweisende Innovationen für den Buch- und Medienmarkt, heißt es.
Warum könnte das auch für uns und Selfpublisher interessant sein?
Weil hier Projekte und Firmen einen Platz bekommen, um ihre Ideen vorzustellen. Diese könnten auch Selfpublisher weiterbringen oder sei es nur zur Inspiration, was in Zukunft alles möglich ist.

Folgende Firmen sind meiner Meinung nach einen Blick wert:

  1. Wort und Klang im Einklang: aBook

aBook heißt das neue Lesemedium des baden-württembergischen Startups isle audio.
Die Idee: Dank modernem Eyetracking verklanglicht das aBook Literatur synchron zur Blickposition des Lesers. Autoren verschafft das Lesemedium neue Perspektiven und Ausdrucksmöglichkeiten beim Gestalten von Texten. Leser erwartet ein neues Lektüreerlebnis.

  1. E-Reader nachhaltig nutzen: binee

Binee sammelt Elektroaltgeräte und verwerten diese neu – entweder beim Rohstofflieferant oder in neuer Verwendung. Dabei spielt das Thema Nachhaltigkeit und Transparenz eine große Rolle.
Nicht nur für alte e-Reader interessant, sondern für alles was sich an Altgeräten im Haus befindet.
Das Dresdner Unternehmen stellt dafür Sammel-Tönnchen in der Stadt auf und belohnt jeden Nutzer mit einem Gutschein für den stationären oder den online Handel.

  1. Buchherstellung leicht gemacht: Booktype

Die Open Source Software Booktype für Verlage, Selfpublisher und den Corporate Publishing Markt bildet den gesamten redaktionellen Prozess eines Redaktionsteams bei der Buchherstellung ab. Mithilfe der Software Booktype der gleichnamigen Berliner Firma kann das Redaktionsteam Bücher im Browser erstellen. Die Werke werden automatisch gelayoutet und für verschiedene Medien als gedrucktes Buch, e-Book oder für die Online-Veröffentlichung ausgegeben.
Wer es genauer wissen will: hier geht es zum Video

  1. Kuratierte Talentplattform: MyPoolitzer

MyPoolitzer der gleichnamigen Berliner Firma ist eine webbasierte Plattform, auf der sich Romanautoren und Verlage begegnen und sich Buchverträge anbahnen können. Autoren laden Synopse und Leseprobe ihres unveröffentlichten Manuskriptes auf der Plattform hoch. Innerhalb von vier Arbeitstagen erhalten sie eine qualifizierte Bewertung durch einen Kritiker. Wurden die Unterlagen mit mindestens drei von maximal fünf Punkten bewertet, werden sie für die Verlage zur Ansicht freigeschaltet. Verlagslektoren können passende Werke identifizieren und den Autor direkt kontaktieren. Solange sich das Projekt in der Betaphase befindet ist es kostenlos!

  1. Schreib-App für Vielschreiber: Ulysses

Ulysses ist eine Schreib-Software für Mac, iPad und iPhone, deren Fokus auf dem Schreibprozess selber liegt. Ziel ist es, eine möglichst angenehme und ablenkungsarme Arbeitsumgebung zu bieten, sodass sich Buchautoren, Journalisten, Studenten und Blogger auf das Schreiben selbst konzentrieren und produktiv arbeiten können. Die schnelle Synchronisierung zwischen allen verbundenen Geräten ermöglicht es, jederzeit auf alle Text zuzugreifen und an ihnen weiterzuarbeiten. Nachdem der Schreibprozess abgeschlossen ist, können fertige Texte mit wenigen Klicks in viele verschiedene Formate exportiert oder als Artikel auf einem Blog veröffentlicht werden.

  1. Inklusion fördern: XL Book

Menschen mit eingeschränkter Sehfähigkeit sollen mit XL Book auf Papier den Zugang zu vielen tausend Titeln der Front- oder Backlist von Verlagen erhalten, die im epub-Format vorliegen. XL Book will den Originaltext in eine ca. 16-Punkt große, gut lesbare Schrift konvertieren und „on demand“ Bücher drucken, die über die üblichen Handelswege vertrieben werden. Für die Proof-of-Concept-Phase sucht das Projekt des Münchner Verlagsberaters Markus Hartmann in Leipzig Partnerverlage, die die Inklusion fördern wollen.

 

Das Publikum kann ab sofort im Vorfeld der Leipziger Buchmesse die Innovationen online bewerten.
Auf die spannendsten Neuentwicklungen warten der Publikums- oder der Businesspreis, die beide direkt auf der Leipziger Buchmesse vergeben werden.
Unter allen Voting-Teilnehmern werden ein Tablet und 5×2 Tickets für die Leipziger Buchmesse 2018 verlost.

Advertisements

kommentieren

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s