Spubbles Quickies #47

Alle zwei Wochen haben wir für euch den kommentierten Rückblick: Was tut sich aktuell in der Branche? Heute mit Print für Selfpublisher, Osiander, Fake News und Neuerungen bei BoD…

Ein Plädoyer für Print

Dass für Selfpublisher das e-Book die einzige Publikationsform ist, stimmt schon länger nicht mehr. Trotzdem überwiegt das elektronische Buch und viele Selfpublisher sind sich nicht sicher, ob es sich überhaupt lohnt, das Buch zu drucken. Matthias Matting sagt: Ja! Seiner Meinung nach lohnt es sich fast immer. In der Selfpublisherbibel hat er nun 12 Gründe aufgestellt, die dafür sprechen.

 

Osiander jetzt im Selfpublishing-Geschäft

Die Mayersche machte es vor und schloss sich schon 2015 an das Bookmundo-Netzwerk an, welches ein Tochterunternehmen des niederländischen Selfpublishing-Dienstleisters Mybestseller ist. Jetzt steigt auch die süddeutsche Buchhandelskette Osiander ein und bietet ihren Kunden an, Autor zu werden und ein eigenes Buch zu veröffentlichen. Das alles läuft über das White-Label-Netzwerk von Mybestseller. Das Angebot überzeugt noch nicht ganz – vor allem in Bezug auf das Honorar, das recht niedrig ausfällt. Trotzdem: Vielleicht finden durch solche Kooperationen ja tatsächlich mehr Selfpublishing-Titel ihren Weg in den stationären Buchhandel.

 

 

Selfpublishing: Eine Plattform für Fake News?

Anfang Februar sorgte das Handelsblatt für einen Aufschrei in der Selfpublishing-Szene: „Lügen wie gedruckt“ betitelte das Magazin einen Beitrag zum Thema Fake News im Selfpublishing. Den Beitrag kann man nur vollständig lesen, wenn man ihn kauft. Indie-publishing fasste zusammen: „Die verschiedenen Dienstleister bieten Fake News zu großen Raum.“ Das wirft kein gutes Licht auf die Branche. Doch ist es wirklich so schlimm? Laut Handelsblatt reichen die Kontrollmechanismen der Dienstleister nicht aus, die hauptsächlich auf Selbstregulierung setzten. Nun kommentieren die Dienstleister Books on Demand, tredition und bookrix sowie der Selfpublisher-Verband – es geht vor allem um Zensur, Massenphänomene, manuelle Prüfungen und Einzelfallentscheidungen.

 

Buchshop-Launch bei BoD

Books on Demand launcht Mitte Februar seinen neuen Buchshop und wirbt mit „neuem Design, umfangreichen Funktionen für Leser und 50 Prozent mehr Marge für Autoren“. Außerdem können Autoren individuell anpassbare Shop-Widgets nutzen, die sich in Blogs oder Webseiten einbauen lassen. Auch neu sind die Genrekategorien. Zudem kann die Suche nach Printbüchern und e-Books, Neuerscheinungen, Bestsellern und Aktionspreisen gefiltert werden. Auch eine Vorbestellung von e-Books ist nun möglich.

 

 

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