Spubbles Quickies #42

Alle zwei Wochen haben wir für euch den kommentierten Rückblick: Was tut sich aktuell in der Branche? Heute mit tredition, e-Book-Verleih, Buchcovern und einem Messebericht …

Tredition expandiert

Der Hamburger Selfpublishing-Dienstleister tredition wagt den Sprung in den englischsprachigen Raum und will künftig auch auf dem Selfpublishing-Markt in Amerika und Großbritannien mitmischen. Den Autoren sollen dort alle Selfpublishing-Dienstleistung geboten werden, durch die sich tredition bereits im deutschsprachigen Gebiet hervorhebt. Laut Unternehmen also die „aktive Vermarktung und Servicequalität eines traditionellen Verlags„. Schon mehr als ein Jahr bereitet das Unternehmen die Expansion vor. Nun ist es endlich so weit – Indie-Publishing sprach mit Geschäftsführer Sönke Schulz über Aufwand, Veränderungen, Schwerpunkte und Herausforderungen.

 

Neue Richtlinien für e-Book-Verleih

Seit mehreren Jahren macht der Verleih von e-Books sowohl Bibliotheken als auch Verlagen zu schaffen. Bibliotheken wollen grundsätzlich alle Bücher (print und digital) auf Basis eines nutzungsunabhängigen Lizenzmodells anbieten, Verlage möchten hingegen am liebsten pro Ausleihe bezahlt werden. Der Europäische Gerichtshof hat nun entschieden, „dass e-Books und gedruckte Bücher beim Verleih durch Bibliotheken unter bestimmten Voraussetzungen gleich zu behandeln sind.“ Eine Entscheidung, die wiederum zwiespältig gesehen wird: vom Deutschen Bibliotheksverband gelobt, vom Börsenverein kritisiert.

 

Das perfekte Cover

Wir haben uns ja schon wirklich häufig mit Covern beschäftigt, doch es hört einfach nicht auf. Vor allem im Bereich des Selfpublishing gibt es immer wieder etwas zum Staunen,  Kopfschütteln oder auch zum Lächeln. Wie das perfekte Cover aussehen sollte, beratschlagen nun mehrere Verlags-Mitarbeiter in der Süddeutschen Zeitung. Dabei werden verschiedene Genres genauer betrachtet: Kinderbuch, Krimi, Fantasy, Belletristik und Ratgeber. Denn nicht jeder Leserschaft gefällt alles – das sollten sich auch Selfpublisher merken und daher vorher mal die Cover erfolgreicher Bestseller studieren.

 

Apple und die e-Books

Die Frankfurter Buchmesse liegt nun schon wieder einige Wochen zurück, Zeit genug, um die besuchten Veranstaltungen sacken zu lassen und nochmal über die Neuigkeiten, die man so erfahren hat, nachzudenken. Auf dem Blog von neobooks berichtet nun das Autorenduo Barry und Dana Stiller von ihrem Besuch auf dem Apple-Event. Apple versucht schon seit einigen Jahren in der literarischen Welt Fuß zu fassen, manchmal mehr manchmal weniger erfolgreich. Trotzdem: Das digitale Publizieren bietet dem Unternehmen Chancen, die es auf dem analogen Buchmarkt niemals gehabt hätte. Ein Erfahrungsbericht. 

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