Spubbles Quickies #40

Alle zwei Wochen haben wir für euch den kommentierten Rückblick: Was tut sich aktuell in der Branche? Heute mit Neuerungen, Selbstgefühl und Piraterie …

Neuerungen bei den Dienstleistern

Zur Frankfurter Buchmesse gab es bei verschiedenen Selfpublishing-Dienstleistern einige Veränderungen bzw. Neuerungen. So öffnet beispielsweise neobooks seine Community nun auch für Lektoren von Kiepenheuer & Witsch und Fischer Tor dem Science-Fiction und Fantasy-Imprint der S. Fischer Verlage. Die Lektoren dürfen ab jetzt also auch unter den neobooks-Selfpublishern nach neuen Talenten für ihr Verlagsprogramm suchen.Der Dienstleister epubli holt sich Verstärkung für den Vertrieb und arbeitet neben KNV jetzt auch mit dem Buchgroßhändler Umbreit zusammen. Books on Demand will die Autorenpräsenz der Selfpublisher im Buchhandel verbessern und kooperiert dafür mit Osiander und Hugendubel. Für 69 Euro darf der Autor fünf Filialen auswählen, denen BoD dann das Buch kostenlos zur Verfügung stellt.

 

Aus dem „Selbst“ ist ein „Self“ geworden

Nach der Messe wurde auch außerhalb der Branchenpresse mal wieder über Selfpublishing berichtet: Die Welt nahm sich dem Thema an. „Das neue Selbst und sein Gefühl. Zwischen digitalem Fortschritt und unbedarftem Exhibitionismus: Selfpublisher auf der Frankfurter Buchmesse“ heißt der Titel, bzw. der einleitende Satz und sagt damit schon einiges über den Inhalt des Artikels aus. Ein etwas seltsamer Beitrag, der schnell zu dem Fazit kommt: „Es ist eine merkwürdige Dynamik, die hinter dem Selfpublishing steht: Nicht jeder kann schreiben, aber jeder soll es können dürfen.“

 

Werbung an der falschen Stelle

Schon des Öfteren haben wir über das Problem der Piraterie von e-Books berichtet. Zum einen wird Autoren immer wieder zur Nachsicht geraten – ist ja alles nicht so schlimm. So viel Verlust macht man schon nicht. Zum anderen bricht regelrecht Panik aus: Diebstahl! Betrug! Aber welche Argumente wiegen schwerer? Welcher Umgang mit illegalen Downloads ist der Richtige? Indie-Publishing sprach mit Andreas Kaspar, Inhaber des Unternehmens CounterFights Anti-Piracy, das im Auftrag von Autoren und Verlagen illegale Angebote im Internet entfernen lässt. Er sagt: „Piraterieportale sind Werbung – aber an der falschen Stelle.

 

 

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Ein Kommentar zu “Spubbles Quickies #40

  1. Pingback: Fast Aktuelles aus dem Bereich Selfpublishing | Von Menschen, die Bücher machen und ihren Werken

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