Eröffnung der Selfpublishing-Area der #fbm16

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Zum vierten Mal gibt es nun schon eine Selfpublishing-Area auf der Frankfurter Buchmesse. In Halle 3.0 rund um die Bühne K13 haben es sich Selfpublishing-Dienstleister und Verbände gemütlich gemacht. Der Fokus liegt dieses Jahr auf der Monetarisierung sowie der Professionalisierung der Selfpublishing-Branche. Am Mittwoch, den 19. Oktober wurde die Selfpublishing-Area mit einer Pressekonferenz eröffnet.

Zumindest lautete so der Name der Veranstaltung. Und zunächst erzählt Moderator Markus Gogolin auch von der Area, ihrer Größe und den über 70 Veranstaltungen, die Autoren und Selfpublishern hier geboten werden. Seine zwei Gesprächsparterinnen waren Farina De Waard und Nele Neuhaus. Doch schon mit den ersten Fragen war es meiner Meinung nach keine Pressekonferenz mehr, sondern ein Autorinnen-Interview.

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Farina De Waard, Markus Gogolin und Nele Neuhaus

Gogolin befragte die beiden Schriftstellerinne zu ihrem Werdegang. Es wurde über Krimi und Fantasy gefachsimpelt und über Vor- und Nachteile des Selbstverlegens gesprochen. Das A und O (wie immer): Die Covergestaltung. Aber auch der Bekanntheitsgrad wurde des Öfteren angesprochen und es zeichnete sich ab, dass Schreiben alleine eben oft nicht reicht.

Ein Autor muss heute eine Marke sein. Erst dann ist er erfolgreich.

So Nele Neuhaus. Dass das nicht immer so einfach ist, weiß sie und auch Kollegin De Waard zu berichten. Leser finden ist nicht leicht, vor allem wenn der Selfpublishing-Markt mehr und mehr geflutet wird. Die beiden sind sich jedoch einig, dass sich langfristig die Qualität durchsetzen wird und Spreu vom Weizen trennt. Eine Prognose für die zukünftigen Marktanteile des Selfpublishing am deutschen Buchmarkt wollten die beide dann aber doch nicht abgeben.

Es war durchaus interessant, was die beiden Autorinnen zu berichten hatten, schade dennoch, dass so wenig über das eigentliche Thema der diesjährigen Selfpublishing-Area diskutiert wurde. Neue Paid-Content- und Pricing-Modelle sowie die unterschiedlichsten Start-Ups, die dieses Jahr vertreten sind, hätten doch einiges mehr an Inhalten bieten können. Vielleicht waren da die Erwartungen an die Eröffnung doch etwas zu hoch. Man soll sein Pulver ja auch nicht gleich zu Beginn verschießen. Es wird sicherlich noch einiges zu berichten geben von der #fbm16.

 

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