Spubbles Quickies #38

Alle zwei Wochen haben wir für euch den kommentierten Rückblick: Was tut sich aktuell in der Branche? Heute mit Prozentrechnung, Mutmachern, dem Bestseller-ometer und einer Shortlist …

Xinxii an der Spitze

Matthias Matting hat sich mal wieder viel Mühe gemacht, um den Selfpublishern das Leben zu erleichtern. Ein neues Update seines Beitrags „EBook-Distributoren: Was Self Publisher wirklich ausgezahlt bekommen“ zeigt jetzt, wie viel vom Verkaufspreis eines e-Books bei den unterschiedlichen Distributoren schlussendlich für den Autor übrig bleibt. Denn die wenigsten wissen auf Anhieb, ob es jetzt besser ist Prozente auf den Nettoerlös oder den Nettoverkaufspreis zu bekommen. Und diese Informationen sind selbst auf den Webseiten der Dienstleister zum Teil gut versteckt. Matting stellt in einer Tabelle dar, bei welchem Verkaufspreis und welchem Distributor wie viel Erlös für den Autor am Ende  übrig bleibt. Fazit: Nummer 1 bei einem Preis von 99 Cent ist Xinxii, bei einem Preis von 2,99 Euro sollte man besser alles selbst vertreiben oder auch Xinxii nutzen und wenn die e-Books teurer als 9,99 Euro sind, ist ebenfalls die Eigen-Belieferung aller Kanäle die beste Wahl – zumindest finanziell.

 

„I hated my job, and I was leaving because I could“

Ob es überhaupt möglich ist, als Selfpublisher Geld zu verdienen, diskutierte kürzlich Claire McGowan auf ihrer Webseite. Ein lesenswerter Erfahrungsbericht, der auch darüber erzählt, wie man sichere Jobs hinter sich lässt, möglicherweise von der Familie für verrückt erklärt wird und trotzdem niemals aufgeben darf. McGowan stellt zudem heraus, dass sich von Büchern und Schreiben alleine nicht immer gut leben lässt – aber es gibt auch noch andere, begleitende Jobs, die das Autoren-Dasein ergänzen und bereichern. Sei es die zusätzliche Beschäftigung als Lektorin/Korrektorin oder das Anbieten einer Schreibwerkstatt. Alles in allem: do what you love!

 

Bestseller-ometer

Das neue Sachbuch von Jodie Archer und Matthew L. Jockers von der Stanford University schlägt hohe Wellen. In der Buchwelt wird schon heiß darüber diskutiert, denn das Autorenduo will das Erfolgsrezept für Bestseller liefern. Schon einige haben das versucht, aber so ganz haben diese „Ratgeber“ bisher nicht des Pudels Kern aufgedeckt. Archer und Jockers haben nun ein Programm entwickelt, das aus einer Auswahl von 20.000 Titeln mit einer Trefferquote von 80 Prozent „New York Times“-Bestseller herausfiltern können soll. Der Bestseller-ometer findet dabei heraus, wo Sätze starten und enden, welche Plots die Bücher haben und welche gemeinsamen Eigenschaften die Bestseller haben. Wired berichtete ausführlich über die Vorgeschichte des Buchs. Der Buchreport hat einige Erfolgsgeheimnisse raus gefiltert.

 

Shortlist

Amazon stellte kürzlich die Shortlist des „Kindle Storyteller Award“ vor und zeigt ein buntes Gemisch an Geschichten und Autoren. Matthias Matting zufolge versucht Amazon mit der breiten Aufstellung einen Genre-Mix sowie eine Mischung aus erfahrenen und jungen Autoren zu präsentieren. Auf der Shortlist stehen drei Titel aus Deutschland und zwei aus Österreich. Ein Selfpublisher wird schlussendlich auf der Frankfurter Buchmesse von Amazon gekürt. Der Gewinner erhält einmalig 30.000 Euro und einen Verlagsvertrag mit Bastei Lübbe. Hier die Autoren der Shortlist: Mella Dumont,  B.C. Schiller, Phillip P. Peterson, Jessica Winter und Isabelle Müller. Wir drücken die Daumen!

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