Spubbles Quickies #35

Alle zwei Wochen haben wir für euch den kommentierten Rückblick: Was tut sich aktuell in der Branche? Heute mit Monsenstein und Vannerdat, dem Boom, einer Allrounderin, Dateiformaten und Problemen …

„Im Selfpublishing hat es wohl keinen wirklich so hart getroffen wie uns“

Die plötzliche Insolvenz des Verlags und Druckdienstleisters Monsenstein & Vannerdat hat die Selfpublishing-Szene hart getroffen. Man konnte es kaum glauben, als die erste Pressemeldung kam. Monsenstein und Vannerdat gilt als Vorreiter in Sachen Selfpublishing, Print-on-Demand-Service und Open Access. Warum die Insolvenz? Ein Grund: Amazon. „Amazon ist ein Monster“ sagt Geschäftsführer Johannes Monse im Gespräch mit heise online. Ausführlich erzählt Monse von der Entstehung des Verlags, von Schwierigkeiten und Chancen. Das BGH-Urteil zur Auszahlung der Kopiervergütung durch die VG Wort und den Verdrängungswettbewerb auf dem Selfpublishing-Markt stellt er besonders heraus. Unbedingt Lesen – und verstehen!

 

Der Selfpublishing-Boom

Vor zwei Wochen haben wir über die Entwicklungen auf dem US-amerikanischen Selfpublishing-Markt berichtet und festgestellt, dass vor allem Liebesromane gut ankommen. Die Zeit hat sich nun mal wieder dem Thema angenommen und kommt auch für Deutschland zu dem Ergebnis, dass Genres, die Emotionen und Unterhaltung versprechen richtig gut ankommen – also vor allem Thriller und Liebesgeschichten. In „Drama, Humor und Happy End“ geht es ansonsten jedoch eigentlich nur ums große A und die Erfolgsgeschichten der schon lange erfolgreichen Selfpublishing-Sternchen …

 

Die Allround-Autorin

Apropos Erfolgsgeschichten … Publishersweekly ließ auch mal wieder eine Autorin zu Wort kommen: Allison Winn Scotch berichtet von ihren Erfahrungen als Autorin, und das sind eine Menge. Die amerikanische Bestsellerautorin hat nämlich nicht nur einen Weg ausprobiert. Traditionelles Verlagswesen, Selfpublishing und auch Amazon reihen sich in ihren Werdegang. Zum Erfolg scheinen alle Wege geführt zu haben, auch wenn der eine mühseliger war als der andere. Ihr Fazit: „Authors want to write“. Und eigentlich reicht das doch auch.

 

 

EPUB, Mobi oder PDF?

Welches Dateiformat eignet sich für das Selfpublishing eigentlich am besten? Digitalbookworld hat die verschiedenen Formate mal etwas genauer unter die Lupe genommen. Sie kommen zu dem Schluss, dass EPUB „One Format to Rule Them All“ ist. Mobi hingegen eher „The Kindle Exception“. Und PDF „Your Single Solution for Good Ol’ Fashioned Printed Media“. Wichtig für Autoren: Für Print on Demand wird meistens eine PDF-Datei benötigt, für die gängigen Selfpublishing-Plattformen (auch Amazon) ein EPUB. Mobi kann man machen, braucht man aber wirklich nur für Amazon.

 

Probleme über Probleme

Auch wenn große Zeitungen und Berichte es oft suggerieren, läuft nicht alles perfekt im Selfpublishing. Und selbst wenn es boomt, sind nicht alle Selfpublisher zu 100 Prozent zufrieden mit dem deutschen Buchmarkt. Wieder einmal fragte Matthias Matting in der Abschlussfrage seiner Selfpublishing-Umfrage nach den größten Problemen im Selfpublishing. Er erhielt darauf zahlreiche Antworten. Selbst die auf selfpublisherbibel.de veröffentlichten Auszüge sind ziemlich viele. Die wichtigsten: Sichtbarkeit, Marketing, Buchhandel und Technik. Seit jeher.

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