Spubbles Quickies #33

Alle zwei Wochen haben wir für euch den kommentierten Rückblick: Was tut sich aktuell in der Branche? Heute mit Sweek, dem Buchhandel und Neuigkeiten von neobooks und ruckzuckbuch …

Mobiles Lesen

Seit einigen Wochen ist die App Sweek nun in Deutschland auf dem Markt. Das niederländische Unternehmen setzte sich zum Ziel, mit dem Mobile Publishing-Angebot vor allem junge Leser anzusprechen und ihnen ein attraktives Leseangebot zu bereiten. Indie-publishing sprach nun mit Pierre Vroomen, dem Geschäftsleiter von Mybestseller, dem Unternehmen, das hinter Sweek steht. Vroomen erzählt von Veränderungen des Leseverhaltens, neuen Lesegewohnheiten, mobile Buchformate und wie Sweek von der Selfpublishing-Plattform Mybestseller lernen kann.

 

Der Buchhandel als Plattform

Bianca Bolduan hat getan, worauf Selfpublisher hier in Deutschland wohl schon lange warten: eine Buchhandlung nur für Selfpublisher eröffnet. Bolduan ist selbst Autorin und kennt die Probleme, die vor allem Indies und Selfpublisher bei dem Kampf um Regalmeter haben. Ihre Wortwerke-Buchhandlung soll diesen Kampf beruhigen. Ihr Konzept: Selfpublisher können Regal- und Präsentationsfläche für ihre Werke mieten. Für 12,50 Euro pro Titel und Monat. Der Erlös aus den Buchverkäufen vor Ort geht zu 100 Prozent an die Autoren. Konzept mit Zukunft? Mehr dazu gibt es bald bei uns zu lesen …

 

Print jetzt auch bei neobooks

Der Selfpublishing-Dienstleister neobooks macht jetzt auch Print. Sind das schon die ersten Zeichen des Zusammenschlusses mit epubli? Ja, eindeutig. Denn wer bei neobooks ein Taschenbuch publiziert, druckt eigentlich bei epubli. Die Metadaten werden vom neobooks-e-Book übernommen, ein neues Buchprojekt wird angelegt und soll dem Autor neue Möglichkeiten der Vermarktung und des Verkaufs bieten. Gedruckt, produziert und ausgeliefert wird dann von epubli. Nach eigenen Angaben erfüllt neobooks durch die Möglichkeit zum Drucken ihren Autoren einen großen Wunsch.

 

Monsenstein und Vannerdat insolvent

Traurige und überraschende Nachrichten: Der Selfpublishing-Dienstleister (ruckzuckbuch.de) ist insolvent. Der Geschäftsführer Johannes Monse verweist im Gespräch mit buchreport auf den stark gewachsenen Wettbewerb. Der Druck sei massiv, vor allem durch drastische Veränderungen in der Buchbranche. Auch Mitbewerber aus meist großen Konzernen erschweren die Marktsituation für kleine Unternehmen. Außerdem müsse Monsenstein und Vannerdat Rückzahlungen an VG Wort leisten. Der Betrieb wird nun drei Monate unter der vorläufigen Insolvenzverwaltung weiterlaufen. Zudem soll eine Zukunftsperspektive erarbeitet werden. Ein ausführliches Interview findet sich auf indie-publishing.

 

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Ein Kommentar zu “Spubbles Quickies #33

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