Spubbles Quickies #8

Alle zwei Wochen haben wir für euch den kommentierten Rückblick: Was tut sich aktuell in der Branche? Heute mit Ghostwriting, literarischer Beschneidung und der Verknüpfung von Selfpublishing und Buchhandel …

Ghostwriting bei eBooks

Dass Selfpublisher nicht alle Aufgaben bei der Buchproduktion selbst übernehmen ist keine erstaunliche Nachricht, die Selfpublishing-Studie zeigte sogar genau auf, was die Autoren gerne outsourcen. Dazu gehören vor allem Covergestaltung und Lektorat. Das meist professionellere Ergebnis erfreut die Leser. Wie stehen sie aber zu outgesourcten Texten? Ghostwriting scheint bei e-Books keine Seltenheit zu sein, so suggeriert zumindest der om8 Artikel „Wie ein Kindle-Autor 150.000 US-Dollar jährlich durch schlaues Outsourcing verdient“. Risiken und Nebenwirkungen inbegriffen.

Amazons literarische Beschneidung

Seit einigen Wochen treibt das neue  Bezahlsystem bei Amazons Leihmodell Journalisten, Autoren und Buchmenschen um. Ob es nun gut oder schlecht ist, vermag niemand so richtig zu sagen. Anscheinend ist es aber doch nicht so schlimm, wie noch vor zwei Wochen der VS anprangerte. Guido Graf beantwortet im FAZ-Gespräch die Frage „Beschneidet Amazon die Gedankenfreiheit?“ sinngemäß mit Nein. Auch hält er die Auswirkungen für deutsche Autoren oder gar Verlage für schwindend gering.

Der Erfolg der Hybrid-Autoren

Autoren wollen ihre Freiheiten oft nicht aufgeben und unabhängig bleiben. Ein zweites Standbein im Verlag ist für viele Indie-Autoren dennoch attraktiv. So entstehen Hybrid-Autoren. Ihnen geht es nicht in erster Linie um den einen Veröffentlichungsweg, sie wollen für jedes ihrer Projekte den richtigen Partner finden. Manchmal ist das Amazon, manchmal ein Verlag. Unter dem Titel „Erfolg ist keine Frage des Publikationsmodells“ stellt Indie-Publishing mehrere Hybrid-Autoren und ihre unterschiedlichen Erfolgswege vor.

Potenzial für den Buchhandel

Bei Indie-Publishing sprechen Thomas Wrensch und Karl von Wendt über Selfpublishing im Buchhandel und sagen: „Aufgeschlossene Buchhändler sind in der Minderheit“. Selfpublishing-Werke in Buchhandlungen gibt es schon, sogar seit einigen Jahren, aber eben nicht in der breiten Masse. Die Anzahl der Buchhändler, die sich mit Selfpublishern auseinandersetzten ist noch zu gering, um eine Wirkung in der gesamten Buchhandelslandschaft zu erzielen. Dabei ist eine der Herausforderungen der passende Dienstleister, der in der Lage ist, den Buchhandel mit Selfpublishing-Titeln zu beliefern.

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