neobooks

©neobooks.com

Wie man letzte Woche in unseren Spubbles Quickies #3 schon lesen konnte, wurde bei neobooks einiges schöner. Die ganzen Änderungen im Detail findet man auf dem doch informativen – allerdings für mich auch etwas unübersichtlichen – Blog von neobooks selbst.

Aber erstmal zu den Basics:

Droemer Knaur (unter dem Dach der Holtzbrinck Deutsche Buchverlage GmbH) startete die Plattform neobooks im Oktober 2010. Zunächst als Autorencommunity bzw. als Akquiseplattform für den Verlag selbst. 2012 änderten sie die Ausrichtung und die Seite wurde zusätzlich zur Selfpublishing Vertriebsplattform. Aktuell vermeldet neobooks ca. 40.000 User und 12.000 lieferbare Titel.

Der Relaunch im Mai 2015 führte zu einem neuen Design, einer kompletten optischen Veränderung, sowie einer Optimierung der Usability. Es wurde neuer Content hinzugefügt und der Upload der Texte so stark für den User vereinfacht, dass ein deutlich abzuhebender Mehrwert für die Autoren entstehen soll. Die Software dafür wurde mit Tolino entwickelt. Schließlich und das ist ja das wichtigste, will man konkurrenzfähig bleiben.

neobooks kann sich nicht auf dem Mehrwert ausruhen, der durch die Zugehörigkeit an Droemer Knaur entsteht, sondern muss sich als Plattformanbieter von den anderen Selfpublisherdienstleistern abheben. Das versucht man einerseits durch die eben schon erwähnte Nähe zu den Verlagen Droemer Knaur und seit 2014 auch Rowohlt und andererseits durch die Autorencommunity. Im Unterschied zu Tolino und KDP beliefert neobooks neben eben diesen auch Apple und Google. Außerdem sind durch den Verlagshintergrund vorteilhafte Beziehungen zu den Shops schon gegeben, die neobooks nutzen kann.

Allerdings und das gilt es hier zu beachten ist neobooks ein e-Book Dienstleister. Wenn man sein Buch als Selfpublisher auch als Printausgabe herausbringen will, so verweist neobooks auf einen weiteren Player im Selfpublisherbereich, nämlich epubli.

Eine letzte Frage hat sich mir noch gestellt: Funktioniert das mit der Akquise für die Verlage auch wirklich? Finden Selfpublisherautoren den Weg zu Droemer und Rowohlt? Offenbar ja, denn eine eigens dafür angestellte Lektorin durchforstet die Website nach geeigneten Autoren fürs Verlagsprogramm. Fündig ist sie wohl auch geworden, aufgenommen wurden beispielsweise Susanna Ernst und Ivonne Keller.

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