Spubbles Quickies #3

Alle zwei Wochen haben wir für euch den kommentierten Rückblick: Was tut sich aktuell in der Branche? Heute mit dem Image des DIY, problematischen Freundschaftsdiensten und dem Umbau bei neobooks …

Das Ende der Zurückweisungen?

The Guardian berichtete Mitte Mai über das Stigma des Do It Yourself – besonders was das verlegen und vertreiben von Büchern angeht. Also Selfpublishing. Hoffnung des Autors ist, dass die Vorurteile gegenüber Selfpublishern endlich über Bord geworfen werden. Allerdings ist auch er nicht so ganz zuversichtlich, wie es scheinen mag. So wird unter anderem das Problem des Überschusses thematisiert, denn dadurch, dass alles veröffentlicht werden kann, wird der Markt auch von vielen Produkten mit minderer Qualität überschwemmt. Das tut dem Image nicht gerade gut – dennoch kann man durch gesteigertes öffentliches Interesse davon ausgehen, dass das Stigma langsam verblassen wird. Hoffentlich, oder?

Buchrezensionen – Fluch oder Segen?

Buchrezensionen können eine prima Geheimwaffe sein, wenn man neue Leser sucht. Mit guten Rezensionen und Bewertungen, Auftritten auf Blogs etc. kann man es weit schaffen. Warum die Freundschaftsdienste von Autoren, die sich untereinander bewerten, aber auch schädlich sein können, erklärt uns Daniel Isberner vom Selfpublisher-Verband im Buchreport: „Rufschädigendes Procedere“.  Kritisch sieht Isberner vor allem bezahlte und durch „Freundschaft“ erkaufte Rezensionen, denn diese schaden seiner Meinung nach sowohl dem Autor als auch dem Leser. Vor allem die Leser sind nicht mehr in der Lage, sich ein klares Bild von einem Buch zu machen, wenn alles nur fingiert ist. Und das regt nicht gerade zum Buchkauf an – vor allem wenn man dieselbe Rezension irgendwann womöglich unter einem anderen Buch wiederfindet. Autsch.

Neobooks – frisch umgebaut

Der Buchreport wies kürzlich auf eine Meldung aus dem Unternehmen neobooks hin: Dieses baut sich um. Also hat es schon getan und erstrahlt seit dem 12. Mai im neuen Glanze. Es gibt ein neues Design, optimierte Nutzerführung und unter anderem die Möglichkeit Rezensionen zu schreiben (mmh, ob das so eine gute Idee ist!?). Die Erneuerung soll dem Unternehmen zufolge vor allem den Autoren zu Gute kommen – es winken sogar mögliche Verträge mit Droemer Knaur oder Rowohlt. Mehr zum „alles-ist-jetzt-besser-Umbau“ gibt es hier: „Self-Publishing-Portal präsentiert sich mit neuem Look. neobooks rundum erneuert.“

Just be a nice person!

Das ist Annie Stones Rat zum Marketing für Selfpublisher. Die Selfpublishing-Autorin, die auch schon mit uns über ihren Erfolg im Selfpublishing gesprochen hat, gibt bei publishingperspectives.com Tipps für Selfpublisher – und Autoren allgemein. Dabei stehen für sie ein freundlicher Umgang mit allen Beteiligten und der direkte Kontakt mit den Lesern im Vordergrund. So scheint es auch gut zu funktionieren, Annie gehört momentan zu den erfolgreichsten Selfpublishern Deutschlands. Mal sehen, ob ihr Rat auch angenommen wird. Be nice! Be happy! Be Selfpublisher!

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