Von farbverzerrenden Beamern, Coverentwicklungsprozessen und offenen Fragen

Unsere letzte Sitzung fand am 19. Dezember statt – und was würde vor der Weihnachtspause besser passen als eine Kurzpräsentation der bisherigen Ergebnisse?
Daher trafen sich alle Projektgruppen zu einer letzten Sitzung im Jahr 2014, um ihre bisherigen Ergebnisse zu präsentieren und diskutieren.

Falsche Farben
Unsere Präsentation der Zwischenergebnisse wurde „sehr eindrucksvoll“ von dem Beamer unterstrichen:
Die ganz und gar nicht korrekten Farbeinstellungen ließ nicht nur uns noch einmal erkennen, wie wichtig die Farbgebung für Cover ist, sondern überzeugte auch die anderen Kursteilnehmer schnell von selbigem.
Zunächst zeigten wir zwei Cover, von denen uns eines positiv und das andere negativ aufgefallen ist. Die Beachtung der Gestaltungslinien und die Wahl einer mit dem Bild harmonierenden Schrift ist dabei wichtig. Um diese Wirkung zu erzielen, kann man zum Beispiel eine Farbe aus dem Bild übernehmen.
Anschließend gingen wir auf die Farbpsychologie ein und zeigten hierfür einige Designs bekannter Marken. Dabei bekamen wir durch die Farbverzerrung des Beamers unter anderem aufgezeigt, dass violett eine gänzlich andere Wirkung auf den Betrachter hat als schwarz. Einen tieferen Eindruck diesbezüglich vermittelt das Buch „Kompendium der Mediengestaltung für Digital- und Printmedien“ von Joachim Böhringer [1], welches wir als Grundlage nutzten.
Als nächsten Punkt stellten wir die Dienstleister vor, die schon im Blogbeitrag „Ausgewählte Dienstleister und ihre Angebote für Selfpublisher“ behandelt wurden. Dann gingen wir auf ausgewählte Folien aus der Präsentation von Alexander Pohl ein und gaben eine Zusammenfassung seines Vortrags.

Weiter Weg
Zuletzt präsentierten wir die von uns erstellten Cover, sowohl diejenigen für den ZeFaR-Rundbrief als auch die für „Romeo und Julia“. Anhand des Coverentwurfs von Alexa und Sven zeigten wir verschiedene Stadien einer Coverentwicklung zu dem Klassiker „Romeo und Julia“. Auch wenn unser Cover keinerlei Ansprüche auf ein gutes, fertiges Cover erhebt, zeigte uns die zweistündige Tortur doch, dass es ein langer Schaffensprozess ist.

Coverentwicklung_Romeo_und_Julia

Die Kernfrage unserer bisherigen Projektarbeit ist nach wie vor: „Was zeichnet professionell gestaltete Cover aus?“
Der Problematik der subjektiven Wahrnehmung und der Frage, welche Richtlinien es in Bezug auf eine gute Covergestaltung geben könnte…
…wollen wir in unserer nächsten Sitzung näher auf den Grund gehen.

[1] Böhringer, Joachim; Bühler, Peter; Schlaich, Patrick: Kompendium der Mediengestaltung für Digital- und Prinmedien. Konzeption und Gestaltung. 5. Aufl. Berlin: Springer Verlag 2011, S. 16–21.

Advertisements

Ein Kommentar zu “Von farbverzerrenden Beamern, Coverentwicklungsprozessen und offenen Fragen

  1. Interessant wäre es, eine Art experimentelles Setting zu entwicklen, mit dem die Wirkungen verschiedener Cover untersucht werden können. Machen Verlage eigentlich so etwas? Möglicherweise scheitern solche Untersuchungen am Geld, während in der Automobilindustrie selbst das Geräusch beim Zufallen der Türen genauestens auf seine – ästhetische – Wirkung getest werden soll.

    Gefällt 1 Person

kommentieren

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s