Weltentauchen mit Hilke

Unser Gast am letzten Freitag war Hilke-Gesa Bußmann. Nach eigener Aussage mit dem Selfpublishing verheiratet, gab sie uns viele persönliche Informationen, wissenschaftliche Antworten und Fragen mit auf den Weg. Ideal für unser Studienprojekt, da sie selbst noch nicht lange mit dem eigenen Studium fertig ist und als Selfpublishing Autorin auch in eigener Sache aktiv ist. Sogar unsere Fanfiction Gruppe konnte etwas dazulernen, weil Hilke damit unter anderem zum Schreiben angefangen hat. Eine Autorin, die „ihre Arbeit gutmachen will und daher alles ausprobiert“.

HilkeBlog

Wer mit 11 Jahren Pferdenamen sammelt, dann ein alternatives Ende zu Harry Potter schreibt, kurz darauf mit den eigenen Werken an Literaturpreisen teilnimmt (erstmals beim „Odenwälder Krimipreis“), aus dem konnte ja nur ein Autor werden. Den ersten Roman, ein Anti-Liebesroman, veröffentlichte Hilke allerdings nicht als Selfpublisher Autorin. Zu dieser Zeit war Deutschland noch hinten an, was die Digitalisierung und die Möglichkeiten zum Selfpublishing anging. Hilke fand zwar im AAVAA-Verlag einen Partner, der ihr Buch verlegte, sagte uns aber auch deutlich, dass die Verlagssuche kein Spaß und nervenaufreibend ist.

Seit 2011 kann man in Deutschland von Selfpublishing reden, also in der Form wie es heute besteht. BOD bot zwar schon länger die Möglichkeit, Bücher selbst herauszubringen, hier gab es aber vor 2011 immer den fahlen Beigeschmack des miesen Autors, der keinen Verlag findet. Also kein gutes Image…dann lieber zum Zuschussverlag (was ja auch keine Alternative sein kann!).

Welch Glück also, dass ab 2011 KDP und creative space von Amazon online ging. Wir Buchwissenschaftler geben uns natürlich nicht als Amazon-Fans zu erkennen, aber man kommt nicht umhin zu sagen, dass ohne das große „A“ das Selfpublishing vielleicht eine ganz andere Richtung eingeschlagen hätte.

Zurück zu Hilke, die auch wissenschaftliche Texte geschrieben hat (das Prinzip e-Book) und uns somit bestätigt hat, dass man sich sehr wohl wissenschaftlich mit dem Thema auseinandersetzen kann und sollte. Daher: ein Blick auf ihren Blog schadet nicht!

Außerdem berichtete uns Hilke viel über ihr eigenes Selfpublishing Projekt „Weltentaucher“. Dieses ist vor allem interessant, da sie nicht alleine daran arbeitet, sondern sich Freunde ins Boot geholt hat, von denen jeder ein nötiges Talent mitbringt und mit denen gemeinsam über das Projekt und dessen Richtung abgestimmt wird. Teamarbeit, die also auch für Autoren funktionieren kann. Da Hilke nicht nur ein Buch schreiben will, sondern multimedial aufgestellt sein möchte und eh immer groß denkt, sind wir gespannt, wie es in den nächsten Jahren so für sie weitergeht.

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