Und schon rückt der Tag der Veröffentlichung näher…

Lisa Wolter 

Welche Autoren-Biographie passt gut zu unserem Buch? Und wie sehr beeinflusst sie den Leser? Welche Interessen und Hobbys sollen wir unserer Autorin geben? Fragen wie diese haben wir uns am Freitag Mittag gestellt, denn nachdem wir uns letztes Mal auf den Namen Yuki Mai geeinigt haben und Nina sich für das Autoren-Foto bereit gestellt hat, musste nun eine passende Identität her. Hierfür hatte Agata bereits verschiedene Biographie-Vorschläge mitgebracht, die wir gemeinsam neu zusammengefügt haben. Auf jeden Fall sollte die Identität plausibel sein und zu der Geschichte passen – schnell waren wir uns daher einig, dass Yuki Mai eine japanische Kampfsportart betreibt, Japanologie studiert und sich sehr für die deutsche Geschichte interessiert, was die dementsprechenden Einflüsse in der Kurzgeschichte erklärt. Sie studiert des Weiteren Publizistik und ist in Frankfurt geboren. Midori – Trug und Schein soll das Debüt einer ganzen Serie darstellen.

Daraufhin haben wir besprochen, welche Änderungen an dem Cover-Entwurf, den uns die Designerin nach einer Überarbeitung des ersten Entwurfs geschickt hat, vorgenommen werden sollen. Hierbei kam der Wunsch auf, den Farbverlauf feiner zu gestalten und Elemente (beispielsweise der Autorenname), die noch nicht optimal zur Geltung kamen, anpassen zu lassen. Nach einer weiteren Rücksprache mit der Designerin sollte das Cover im Laufe der nächsten Woche fertig gestellt werden, zudem hat Maren zwischenzeitlich schon den Waschzettel und Klappentext verfasst, sodass nur noch der Text fehlt: Dieser wird aktuell nach Bearbeitung unserer Änderungsvorschläge von August und Maren korrigiert.

Um das Marketing nicht außer Acht zu lassen, habe ich eine Facebook-Seite erstellt, welche im Laufe Woche mit dem (hoffentlich fertigen) Cover und Informationen gefüttert werden kann. Außerdem ist ein Stand in der Uni organisiert, an dem wir nächste Woche ein kleines Marketing-Experiment durchführen wollen, dazu jedoch bald mehr, um nicht zu viel vorweg zu nehmen…

Wenn nun alles nach Plan läuft, können wir pünktlich zum Wunschtermin unser eBook veröffentlichen. Hierfür haben wir am Freitag einen Blick auf BackTypo geworfen, eine Website, auf welcher wir den Text in das Format Mobi umwandeln können, was notwendig ist, um es als E-Book auf KDP veröffentlichen zu können. Vor allem bekamen wir so einige hilfreiche Tipps, als unser Gast Michael Meisheit eintraf.

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Michael Meisheit, Autor für die „Lindenstraße“, des Kindle-Bestsellers „Nicht von dieser Welt“ und der eBook-Serie „Im falschen Film“ hat uns am Freitag besucht und in einem Workshop eine ganze Reihe wertvoller Tipps gegeben. Durch seine Erfahrung mit KDP konnte er uns die Veröffentlichungs-Schritte auf der Website zeigen und viel über Tricks und Eigenheiten im Umgang mit dem Service Amazons erzählen. Beispielsweise, wie wichtig es ist, in welches Genre ein eBook eingeordnet ist. Dies hängt zum einen mit der Auffindbarkeit zusammen, zum anderen hat das auch taktische Gründe, da unser eBook bessere Chancen hat auf der Bestsellerliste einer Kategorie zu landen, wenn es eben nicht in eine überfüllte Kategorie (beispielsweise Liebesroman) eingeordnet wird. Vielmehr sollten wir darauf achten, eine genaue Einteilung in die Untercharts der Kategorien vorzunehmen. Für uns bieten sich zum Beispiel „historischer Krimi“, „Jugendbuch“ und „Belletristik“ an. Ein Vorschlag an uns war, KDP Select zu nutzen, wodurch wir zwar an Amazon gebunden wären, unser eBook aber auch in der Kindle Leihbücherei erscheinen würde, was sich wiederum in den Verkaufszahlen widerspiegeln würde. Auch sollten wir uns gute Schlagworte überlegen, da die Angabe dieser sich direkt auf die Auffindbarkeit unseres eBooks auswirkt. Hochladen sollten wir es am besten (entgegen unserer vorherigen Annahme) an einem Wochentag, da insbesondere Sonntags sehr viele eBooks hochgeladen werden und die Masse es uns erschweren würde, auf einer Bestsellerliste zu landen. Bedeutend für den Rang ist unter anderem die Menge der in einer bestimmten Stundenanzahl verkaufter Exemplare, daher haben wir uns entschlossen, am Tag der Veröffentlichung über möglichst viele Kanäle gleichzeitig die Information des Erscheinens unseres eBooks zu verbreiten.

Dank Michael Meisheits Tipps und Ideen fühlen wir uns bestens gebrieft und sind gespannt, wie es nächste Woche weiter geht. Nicht mehr viele Tage bis zur Veröffentlichung…

…und damit ihr euch bis dahin nicht die Fingernägel abkaut, hier schon einmal das Cover:

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3 Kommentare zu “Und schon rückt der Tag der Veröffentlichung näher…

  1. Ich find das Cover insgesamt nicht schlecht gemacht, es fällt durch seine Farben auf jeden Fall ins Auge und dürfte einen hohen Wiedererkennungswert haben.
    Aber gibt es einen Grund, warum euch eure Designerin einen Reichsadler mit aufs Cover gebastelt hat? Falls das inhaltlich mit der Story zu tun hat wär das ja kein Problem, aber falls nicht, solltet ihr vielleicht überlegen, den Adler etwas abzuändern, bevor es da zu Missverständnissen kommt…

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  2. Wir von der Projektgruppe Gestaltung haben uns ausführlich über das ausgewählte Cover ausgetauscht.
    Wir kamen zu dem Schluss, dass der untere Teil des Covers in jedem Fall den Blick auf sich zieht, da die schwarze Silhouette vor dem hellgrünen Hintergrund einen auffälligen Kontrast bietet. Der Schatten erinnert an einen Krieger, der – passend zu dem Untertitel des Buches – vor dem hellen, schimmernden Licht einer Trugfigur gleicht.
    Als kritischen Aspekt haben wir allerdings den Übergang der Farben anzumerken, der uns trotz des verschwommenen Farbverlaufs in der Mitte des Covers zu hart vorkam, da die Farben Grün und Magenta bereits an sich recht ausdrucksvolle Farben sind. Die Kirschblüten wirken wie aufgesetzt auf die Wipfel der mystischen Waldlandschaft des unteren Coverteils, obwohl sie sehr gut mit dem Namen der Autorin und dem Buchtitel harmonieren.
    Den Reichsadler sahen wir, da stimmen wir Lukas zu, auch mit Vorsicht. Eine dezentere Einbindung war vermutlich nicht in eurem Sinne, aber unserer Ansicht nach auch eine Überlegung wert gewesen.

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