Ideen, die es in sich haben

In unserer letzten Sitzung am 21. November sprachen wir mit Alexander Pohl vom IDEEKARREE Leipzig über seine Tätigkeit als selbstständiger Berater für Selfpublisher.

Alexander Pohl zu Gast an der Uni Mainz

Sven, Alexander Pohl, Alexa, Olga, Tabita

„Wem Ramsch reicht…“

Bei der Gestaltung von Büchern geht es um Ideen. Vor allem aber geht es um die Umsetzbarkeit und den Erfolg dieser Ideen. Viele Selfpublisher nehmen insbesondere für die Covergestaltung die Unterstützung von Dienstleistungsunternehmen wie IDEEKARREE Leipzig an.

Alexander Pohl, der Gründer des Unternehmens, hat nach dem Abschluss zum Diplom-Ingenieur und einigen Jahren Musikproduktion den Weg in die Buchbranche gefunden. Seit 2011 unterstützt er mit IDEEKARREE den Veröffentlichungsprozess vieler Manuskripte und kommt dabei zwangsläufig mit vielen unterschiedlichen Autoren zusammen – und somit auch mit den verschiedenen Wünschen und Ansichten zur Covergestaltung. Die meisten Selfpublisher würden sich heute, so Pohl, mit 08/15-Schriften, Paint.NET-Layout und „ramschig“ anmutenden und oft verwendeten Fotolia-Bildern zufrieden geben.

Acht Sekunden

Ein Cover, das leicht nachahmbar und nicht individuell auf den Inhalt des Werkes ausgerichtet ist, widerspricht Pohls Verständnis von einem Buch. Er rät daher immer: So individuell wie möglich gestalten.
Ein Buch ist seiner Meinung nach kein Buch mehr, wenn die gestalterischen und marketingstrategischen Elemente nicht zusammenarbeiten. Beispielsweise wenn am Ende ein Thriller für 0,99 Euro verramscht wird, während der Hintergrund auf dem Cover so aussieht, als sei es eine nächtliche Handyaufnahme des nächstgelegenen Friedhofs, und die Schrift, als sei sie durch den roten Farbpinsel des kostenlosen Bildbearbeitungsprogramms Paint entstanden.

Alexander Pohl zu Gast an der Uni Mainz

Wem sein Text etwas wert ist, sollte ihn auch wertig verpacken. Denn wie Studien ergaben, ist das Cover das wichtigste Gestaltungselement eines Buches. Anhand des Covers entscheidet der Kunde in durchschnittlich acht Sekunden, ob er den Klappentext überhaupt liest. Das Cover dient also hauptsächlich als Verkaufsinstrument. Ab 79 Euro bekommt man bei IDEEKARREE ein professionell gestaltetes, auf den Inhalt des Buches abgestimmtes Cover. Dazu arbeitet das Unternehmen mit verschieden Designern zusammen.

Die Preise für individuell gestaltete Cover variieren je nach Designer und Artwork. Im Schnitt gilt: 200 Euro sollte man investieren. IDEEKARREE geht diesbezüglich aber immer auf die Wünsche der Selfpublisher ein.
„Wir stehen mit Rat und Tat zur Seite. Aber letztendlich entscheidet der Kunde, was er will und was nicht.“

Was die Selfpublisher wollen und wie gut ihnen die Umsetzung ihrer Wünsche gelingt, sieht man an den vielfältigen Covern im Internet. Wie groß der Cover-Qualitätsunterschied zwischen Laie und Profi tatsächlich ist …
…erfahrt ihr in unserem nächsten Blogbeitrag am 07. Dezember!

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