Selfpublishing & Autoren von heute

Andrea Steiner & Katharina Faußner

Wir haben die Ehre den ersten Blogeintrag für Spubbles zu schreiben. Wir, das sind Andrea Steiner und Katharina Faußner (Tutoren der Gruppe Selfpublishing und Autoren von heute). Unsere erste Gruppensitzung war spannend, diskussionsfreudig, etwas abenteuerlich, aber dennoch ergebnisorientiert (man beachte dazu unser klassisches Tafelbild).

Und was haben wir gemacht?

Angefangen haben wir mit einer Einführung in die Autorschaft. Wir haben versucht, den Unterschied zwischen den klassischen Verlagsautoren und den Selfpublisher-Autoren festzuhalten. Das erschien uns eine leichte Übung. Allerdings mussten wir auch feststellen, dass es Autoren gibt, die beide Wege gehen. Das Gespräch darüber führte uns unweigerlich zur Frage nach der Motivation der Selfpublisher. Um hier nicht bloße Vermutungen aufstellen zu müssen haben wir uns mit zwei Studien befasst (der Selfpublisher Studie von BOD, sowie eine zum gleichen Thema von Hilke-Gesa Bußmann und Matthias Matting) und weiterhin verschiedene Statements von Autoren und Selfpublisher Autoren gelesen. Hauptmotivation fürs Selfpublishing scheinen uns danach die Möglichkeit zu sein mehr Geld zu verdienen, sowie die persönliche Entscheidungsfreiheit über das jeweilige Buchprojekt zu haben. Während unseres Zusammensitzens mussten wir leider feststellen, dass es wirklich viele viele Begriffe gibt, die wichtig wären zu wissen. Das fängt schon beim umfassenden Programm von Amazon an, wir sagen nur: KDP, createspace, Kindle Matchbook, usw. Damit wir hier den Überblick nicht verlieren, haben wir uns entschieden ein kleines Glossar einzuführen, das von Stunde zu Stunde wachsen wird, dessen sind wir uns sicher.

In unserer kleinen aber feinen Runde führten uns die Diskussionen und Gespräche zu der Frage, wie viel Bücher von Selfpublisher Autoren wir überhaupt schon gelesen haben. Der Großteil von uns besitzt zwar einen Reader oder ein Tablet, was ja eine gute Voraussetzung wäre, um die meist als e-Book erscheinende Werke von Selfpublishern zu lesen, aber nicht einer von uns hat es je getan! Erschreckend! Die Personen ohne Reader waren da freilich von aller Schuld befreit, andere redeten sich mit dem zu hohen bereits vorhandenen Bücherstapel neben dem Bett heraus und gar die Worte „brauchen wir Selfpublisher überhaupt“ sollen gefallen sein…Letztendlich (nach längerer Diskussion, die uns auch kurz zu Vorurteilen gegenüber Selfpublishern geführt hat), haben wir uns entschieden diese Bildungslücke im Laufe des Semesters zu schließen und fleißig auf den entsprechenden Websiten zu stöbern und das ein oder andere Buch zu lesen!

Man darf gespannt sein. Wir sind es jedenfalls und freuen uns auf weitere Ergebnisse und spannende Berichte aus den anderen Gruppen!

Tafelbild

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